Aktionen auf dem Wildeshauser Wochenmarkt/Spenden für Bedürftige

Cocktails und Rucksäcke

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Matthias Kluck und Silke Grabbe (Zweite von rechts) konnten einige Schulsachen entgegennehmen.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Nicht nur einkaufen, sondern auch Gutes tun und sich während der Aktion „Alkohol? Weniger ist besser!“ informieren: Auf dem Wildeshauser Wochenmarkt war all das gestern möglich. Und zur Erfrischung gab es noch einen alkoholfreien Cocktail für wenig Geld dazu.

Unter Mitwirkung der Realschüler Judith Roß, Ida Zingler und Mathis Helter hatten Maria Rüschendorf, Christina Mellow und Fabian Schopp von Präventionsrat der Stadt mit der „ZerlegBar“ an der Westerstraße Stellung bezogen. Im Rahmen der oben genannten bundesweiten Aktion informierten sie die Passanten über die Risiken beim Verzehr von Alkohol.

Ingrid Heimermann, Alexandra Zankl und Inga Janssen waren dann die Ersten, die sich davon überzeugen konnten, dass auch Cocktails ohne Alkohol sehr gut schmecken können und das es viele verschiedene Geschmacksrichtungen gibt.

Vor dem Stadthaus waren Mitglieder des Wildeshauser Jugendparlaments anzutreffen, die den Startschuss für die Sammelaktion von Schulsachen gegeben hatten. Der stellvertretende Vorsitzende Matthias Kluck zeigte sich recht zufrieden und deutete auf einige Schulrucksäcke: „Wir waren kaum hier, da kamen schon die ersten Passanten, um uns die Rucksäcke zu übergeben. Darin befinden sich auch noch Federmappen und viele andere nützliche Dinge für die Schüler.“ Auch reichlich Bücher hätten Bürger gespendet.

Während einer Sitzung seien die Mitglieder des Parlaments auf die Idee gekommen, diese Aktion ins Leben zu rufen, um bedürftigen Familien in Kooperation mit der Tafel und der Initiative „Willkommen in Wildeshausen“ zu helfen. Demnächst sollten auch noch die Schulen aufgesucht werden, um dort weitere Utensilien zu sammeln. „Die Aktion wird von den Menschen als sehr positiv angesehen. Vielfach ist Bildung heute leider ein Luxus geworden. Und genau aus diesem Grund wollen wir etwas helfen und Kindern aus sozial schwachen Familien diesen Luxus ermöglichen“, betonte Kluck.

Vor Ort war auch Silke Grabbe von der Initiative „Willkommen in Wildeshausen“: „Ich bin erstaunt, dass sich so viele Wildeshauser an unseren Aktionen beteiligen. Es sollten sich noch mehr Menschen bei der Freiwilligenagentur melden, um mit uns ehrenamtlich tätig zu werden.“

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