Aktion im „Fahrradshop am Westring“ begeistert Kinder und Jugendliche

Lampen-Reparatur im Akkord

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Mechaniker Lukas Thaler, Inhaber Frank Belling und Tim Selchert (LzO, von links) mit einem reparaturbedürftigen Fahrrad.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. In derdunklen Jahreszeit sind Radfahrer besonders gefährdet. Defekte Beleuchtung oder kaputte Bremsanlagen erhöhen das Risiko auf dem Zweirad noch einmal ganzen enorm. Seit Dienstag fahren viele Kinder und Jugendliche aber wieder sicherer durch Wildeshausen. Sie ließen ihr Rad durchchecken und reparieren. Kostenlos im Fachbetrieb.

In einer gemeinsamen Aktion von unserer Zeitung mit der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) und dem „Fahrradshop am Westring“ wurden die Drahtesel kontrolliert. „Eine bombastische Aktion“, fand Tim Selchert, Filialleiter der LzO, in Wildeshausen schon nach einer halben Stunde. „Das können wir gerne wieder machen.“ Er sah, wie sich in kurzer Zeit fast 50 Fahrräder vor der Annahme sammelten. Viele Kinder kamen mit Großeltern oder Eltern, die Jugendlichen hatten sich alleine auf den Weg gemacht. Die ersten waren schon deutlich vor 15 Uhr da.

Während der Inhaber des Fahrradshops, Frank Belling, hinten in der Werkstatt mit zwei Mechanikern im Akkord aktiv war, checkte Geschäftsführer Viktor Volkenstein die angelieferten Räder gleich am Eingang. Mit geübtem Blick erkannte er schnell die Schwachstellen und reparierte sofort oder bat die Kunden um ein wenig Geduld, wenn es ein wenig aufwendiger wurde.

Auf Kosten der LzO und des Fahrradshops wurden Glühbirnen gewechselt, Dynamos angezogen, Kabel erneuert und Reflektoren installiert. Gymnasiast Gregor waren schon mehrere Birnen durchgebrannt. Nun wollte er wissen, warum. Erstaunt nahm er zur Kenntnis, dass das Vorderrad seit dem Kauf falsch herum montiert war.

Bei Realschülerin Angelika waren die Kontakte kaputt und mussten ausgewechselt werden. Jan, Schüler der St.-Peter-Schule, war mit Oma Theresia Noetzel gekommen. Er hatte Wasser im Strahler. Bei Justin aus der Realschule flackerte das Licht, und Phil aus der St.-Peter-Schule fehlte der Scheinwerfer am Rad gleich komplett. „Wir tun, was wir können“, so Volkenstein. Schrottreife Räder wies er jedoch zurück, denn Ziel war es, die Drahtesel wintertauglich zu machen. Dafür arbeiteten die vier Mechaniker gerne drei Stunden ohne Pause mit voller Kraft.

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