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Aktion der Hunteschule in Wildeshausen: Wildbienen und Co. eine Heimat bieten

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Von: Ove Bornholt

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Einen Kräutergarten haben die Schüler angelegt. Jutta Jünemann (OLB) und Florian Düser (LzO) freuten sich über das Engagement der Jugendlichen.
Einen Kräutergarten haben die Schüler angelegt. Jutta Jünemann (OLB) und Florian Düser (LzO) freuten sich über das Engagement der Jugendlichen. © bor

Insektenfreundlich ist der Schulhof der Hunteschule in Wildeshausen nun: Dafür haben die Kinder und Jugendlichen kräftig angepackt.

Wildeshausen – Die Hunteschule in Wildeshausen hat ihren Schulhof bienen- und insektenfreundlich gestaltet. Am Montag und Dienstag werkelten die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit Fachleuten auf dem Gelände. Sie legten eine Benjeshecke aus Totholz, einen Kräutergarten, Staudenbeete und ein Sandbeet als Lebensraum für Insekten an. Außerdem arbeiteten sie an einem großen Insektenhotel mit verschiedenen Materialien.

Unterstützt wurden die Hunteschüler dabei von der Insektenakademie und Mitarbeitern des Regionalen Umweltbildungszentrums in Hollen (Gemeinde Ganderkesee). Möglich gemacht hatten die Aktion allerdings erst Zuwendungen der Stiftungen der Oldenburgischen Landesbank sowie der Landessparkasse zu Oldenburg über mehrere Tausend Euro. Ansonsten wäre die Maßnahme nicht umsetzbar gewesen, hieß es von der Schule.

Stiftungen fördern das Vorhaben

Jutta Jünemann (OLB) und Florian Düser (LzO) freuten sich über das Engagement der Jugendlichen und ließen sich am Dienstag die Neuerungen zeigen. „Nicht jeder hat einen Garten und kennt diese Kräuter“, lobte Jünemann den Bildungsaspekt des Projekts. „Wir haben es gerne gemacht und freuen uns jetzt, wo man sieht, was aus dem Geld geworden ist“, ergänzte Düser.

Die Schüler mussten allerdings selbst ordentlich Hand anlegen. Zum Beispiel beim Bau der Benjes-Hecke. Diese besteht aus mehreren Holzpfählen, die mit einem Vorschlaghammer in den Boden gerammt wurden. Dazwischen wird Totholz gelagert, das die Kinder und Jugendlichen mit Schubkarren und Co. aus dem Umfeld der Schule herbeischafften. In der Hecke sollen Wildbienen und andere Tiere nisten. Und wenn das Material nach und nach wegrottet, wird neues Totholz hinzugefügt.

Überhaupt brauchen die einzelnen Teile des insektenfreundlichen Schulhofs dauerhafte Unterstützung, sei es durchs Gießen oder Jäten. Da die einzelnen Vorhaben jeweils von bestimmten Klassenstufen erledigt wurden, soll mit der Zeit ein Verantwortungsgefühl wachsen. Ein positiver Nebeneffekt.

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