Arbeiten auf Ahlhorner Straße

Querungshilfe soll in Höhe Moorweg/Spascher Feldweg kommen

Hier ist eine Querung nicht ungefährlich. Insbesondere Schulkinder müssen an dieser Stelle über die Ahlhorner Straße, wenn sie mit dem Bus ankommen. Foto: rohdenburg
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Hier ist eine Querung nicht ungefährlich. Insbesondere Schulkinder müssen an dieser Stelle über die Ahlhorner Straße, wenn sie mit dem Bus ankommen.

Wildeshausen – Schon seit Jahren soll es eine Querungshilfe auf der Ahlhorner Straße, Höhe Moorweg/Spascher Feldweg, in Wildeshausen geben. Jetzt könnte die Maßnahme tatsächlich realisiert werden. Das Geld ist im Haushalt eingestellt. „Wir versuchen die Umsetzung in 2020“, sagte Bauamtsleiter Hans Ufferfilge. „Ein gewisses Maß an Vorplanung gibt es ja bereits.“

In der Tat hatte die Stadt schon 2014 beantragt, an dieser Stelle eine Querungshilfe zu bauen. Damals lehnte die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg das Ansinnen ab, weil es dafür nicht genug Querungen gebe.

Dabei ist die Gefahr für die Menschen, die dort die Fahrbahnseite wechseln, durchaus vorhanden. So lautete ein Fazit der Planungsgemeinschaft Verkehr: „Eine ausreichende Querungssicherheit beim Übergang vom Zweirichtungsverkehr zu beidseitigen Radwegen ist in einigen Bereichen des Kernstadtrandes nicht gegeben.“ Diese Aussage bezogen die Fachleute konkret unter anderem auf die Ahlhorner Straße, Höhe Moorweg.

Knackpunkt ist an dieser Stelle, dass der Rad- und Fußweg in Richtung Stadtausgang endet, weswegen die Radfahrer und Passanten die Straßenseite wechseln müssen. Außerdem befindet sich an der Ahlhorner Straße eine Bushaltestelle, an der die Kinder und Jugendlichen aus der Siedlung Stadtfelde aus- und einsteigen. Auch sie müssen die stark befahrene Ahlhorner Straße überqueren, um nach Hause beziehungsweise zum Bus zu gelangen.

„Eine Querungshilfe an dieser Stelle ist unerlässlich“, findet zum Beispiel Helmut Müller (FDP). Als er noch im Rat saß, hatte der Wildeshauser einen entsprechenden Antrag gestellt. Er geht davon aus, dass viele Radfahrer lieber auf der falschen Seite unterwegs sind, als an dieser Stelle die Straße zu queren. „Wenn diese Situation jetzt gelöst wird, kann ich mich nur im Namen der FDP und der Anlieger, die sich damals dafür engagiert haben, bedanken.“

Baukosten in Höhe von 72.000 Euro angesetzt

Konkret geht die Stadt von 72.000 Euro Kosten aus. In ähnlicher Höhe war auch schon 2016 kalkuliert worden. Während damals angedacht war, auf Höhe der Bushaltestelle zu bauen und diese zu verlegen, sollen die Haltepunkte jetzt an Ort und Stelle verbleiben.

Irgendwann wird auch die Entlastungsstraße, die parallel zum Westring die Visbeker und Ahlhorner Straße verbinden soll, in Letztere einmünden. Das sei aber 160 Meter von der Querungshilfe entfernt, gibt Ufferfilge Entwarnung.

Dass sich die Maßnahme so lange hinzieht, hängt auch mit der Herabstufung der Ahlhorner Straße zusammen. 2014 handelte es sich noch um eine Bundesstraße (B213). Jetzt ist es eine Kreisstraße. Und der Landkreis Oldenburg hat keinerlei Einwände gegen eine Querungshilfe, solange die Stadt die Bauarbeiten aus ihren eigenen Mitteln finanziert.

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