Kartoffel-Spezialist aus Aldrup will nachhaltiger wirtschaften / Antrieb per Lithium-Ionen-Batterie

Agrarfrost setzt auf Elektrostapler

Nach und nach sollen die neuen Fahrzeuge in Aldrup und Oschersleben angeschafft werden. Foto: Agrarfrost

Aldrup – Der Kartoffel-Tiefkühlspezialist Agrarfrost aus Aldrup setzt ab sofort auf Elektroantrieb bei allen Flurförderzeugen. Künftig wird die komplette Staplerflotte von mehr als 70 Elektro-Fahrzeugen durch modernste Lithium-Ionen-Technik abgelöst, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Durch die Ausstattung der Fahrzeuge mit einer Zugangskontrolle und besonderen Licht-Features erhöht sich die Sicherheit von Mitarbeitern, Betrieb und Ware. Gleichzeitig können wir auch unsere Produktionsabläufe auf neueste Zertifizierungen anpassen“, sagt Sean Michael Ridley, der als Leiter Technik Logistik am Agrarfrost-Standort in Aldrup für die umweltfreundliche Staplerflotte verantwortlich ist. „Die neuen Flurförderzeuge haben sich bei den ersten Einsätzen im Tiefkühllager sehr gut bewährt. Sie bieten volle Leistung bei einer Acht-Stunden-Schicht“, so Ridley.

Die modernen Fahrzeuge erlauben laut Agrarfrost sogar das Zwischenladen der Lithium-Ionen-Batterie während Pausenzeiten. Hinzu komme, dass die üblichen Wartungsarbeiten bei den neuen Fahrzeugen deutlich reduziert seien. „Durch diese höhere Effizienz entwickeln sich auch die Kosten wirtschaftlich“, resümiert Ridley über die zahlreichen, ökologischen wie ökonomischen Vorteile der Elektro-Flotte.

In Aldrup und Oschersleben sind laut Agrarfrost jetzt schon mehr als 30 Stapler und Hubfahrzeuge der neuesten Generation im Einsatz. Ziel ist es, bis Anfang 2020 alle Fahrzeuge in beiden Agrarfrost Werken auf die moderne Elektro-Staplerflotte umzustellen.

„Ich freue mich, dass wir im Sinne der in unserer Unternehmensphilosophie verankerten Nachhaltigkeitsstrategie nun alle Flurförderzeuge von Verbrennungsmotoren auf umweltfreundliche Elektrostapler umstellen“, erklärt Agrarfrost Geschäftsführer Manfred Wulf. Es gehe um den gesamten Produktionsprozess. „Dazu gehören die internen Transporte in den Tiefkühllagern sowie die Transporte auf dem gesamten Werksgelände an beiden Standorten.“

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