Umzug für den 14. Dezember geplant

Agentur für Arbeit: Viel mehr Service am neuen Standort

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Noch ist die Halle am Bahnhof eine Baustelle, doch schon bald öffnet hier die Agentur für Arbeit.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Die lange Suche nach einem neuen Domizil hat ein Ende: Am 14. Dezember wird die Geschäftsstelle Wildeshausen der Agentur für Arbeit von der Westerstraße in die Halle am Bahnhof umziehen. Heller, moderner, mit mehr Platz und einem deutlich vergößerten Serviceangebot soll die Agentur dann nach Angaben der Leiterin Karin Kayser in der darauf folgenden Woche eröffnen.

„Das ist ein toller Standort“, freut sich Kayser, die schon vor zwei Jahren von der Suche nach einer Bleibe berichtet hatte. Die Anforderungen waren allerdings so hoch, dass sich zunächst innenstadtnah nichts finden ließ. Erst als Bahnhofsbesitzer Frank Stöver beschloss, die neue Halle deutlich hochwertiger aufzubauen als das Vorgängermodell, tat sich für die Agentur für Arbeit eine neue Chance auf.

Kaysers Angaben zufolge hat die Geschäftsstelle eine Fläche von rund 500 Quadratmetern im Erdgeschoss mit modernster Informationstechnologie. Der größte Teil der Räume ist barrierefrei zu erreichen. „Ich konnte sogar einen Bedienungstresen bestellen, der sich für Rollstuhlfahrer absenken lässt“, ist Kayser begeistert.

Entscheidend für die Kunden ist jedoch, dass sich das Serviceangebot deutlich verbessert. „Ab jetzt kann die Arbeitslosmeldung wieder in Wildeshausen erfolgen“, freut sich Kayser. Viele Dinge, die terminlos erledigt werden können, seien nun am Bahnhof möglich. In der Vergangenheit mussten Arbeitssuchende nach Delmenhorst fahren, was für viele eine Zugfahrt bedeutete – und mehr Zeit erforderte.

Rotation zwischen den Dienststellen

„Wir haben bald 17 bis 20 Mitarbeiter, die zum Teil zwischen den Dienststellen rotieren“, erklärt Kayser. So hätten einige Mitarbeiter gerne den Wechsel nach Wildeshausen angetreten, aber bestimmte Dienstleistungen würden nun in beiden Standorten nach Terminabsprache erledigt. Neu ist, dass es in der Kreisstadt einen Berufsberater für Akademiker geben wird.

Bürgermeister Jens Kuraschinski lobte im Rahmen eines Behördenleitertreffens, dass der Wildeshauser Standort der Agentur für Arbeit gestärkt wird. Ohnehin entwickelt sich der Bahnhofsbereich zu einem neuen Zentrum, denn dort sind zukünftig auch die Volkshochschule und das Deutsche Rote Kreuz vertreten.

Nach Angaben von Stöver ist die Baustelle im Zeitplan. „Wir haben jetzt den Estrich mit Schnellbinder in den Räumen. In einerWoche kommen die Fußböden“, umreißt er die Arbeiten. Dann könnten auch die Möbel angeliefert werden. „Wenn nicht große Unfälle passieren, dann können die Mieter bald einziehen“, kündigt Stöver an. Die Verträge seien ohnehin schon abgeschlossen, lediglich der Start der Mietzahlung sei noch flexibel.

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