Harm Rykena kritisiert „martialisch gekleidete Kämpfer“

AfD: Spaziergang in Wildeshausen wäre ohne Antifa friedlich verlaufen

„Abendspaziergang“ in Wildeshausen: Am Montag versammelten sich dort 60 bis 80 Personen. Screenshot: WZ
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„Abendspaziergang“ in Wildeshausen: Am Montag versammelten sich dort 60 bis 80 Personen. Screenshot: WZ

Wildeshausen – Der AfD-Kreisverband reagiert auf die Pressemitteilung der Linken zum „Abendspaziergang“ in Wildeshausen mit völligem Unverständnis. „Die Linke möchte die Antifa als Opfer brutaler Querdenker hinstellen, denen angeblich an Corona gestorbene Menschen egal sind“, wird Harm Rykena, Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter, zitiert.

Rykena weiter: „Das Gegenteil ist der Fall. Wenn die Linke schon aus unserem Bericht zitiert, sollte sie den auch gründlich lesen. Bereits 30 Minuten vor Beginn des Abendspaziergangs war die Antifa mit zwei Leuten und einer Fahne auf dem Marktplatz zugegen. Zu dem Zeitpunkt war der Marktplatz menschenleer, sodass klar ist, dass die Antifa Kenntnis von dem Spaziergang hatte.“ Anstatt präventiv die Polizei zu informieren, damit diese Hygienemaßnahmen sicherstellen könne, habe sich die Antifa mit allen zur Verfügung stehenden Kräften um den Anti-AfD-Aktivisten Ralf Beduhn mobilisiert. „Einige Kämpfer traten dabei martialisch gekleidet und vermummt auf. Auch zwei Ghettoblaster wurdenmitgebracht“. so Rykena. Mit lauter Musik hätten Antifa-Leute bei Beginn der Weihnachtsgesänge in die Menge gedrängt, um subtil ihr Gewaltmonopol zu unterstreichen und klarzumachen, dass sie entscheiden, wogegen protestiert werden darf..“

AfD: Bei den Corona-Entscheidungen geht es um Spaltung der Gesellschaft

Das sei diesmal gründlich in die Hose gegangen, findet die AfD. „Die Linken sollten sich auch fragen, ob ohne das Auftauchen der Antifa ein friedlicher Spaziergang hätte entstehen können. Dass die typische Art der Antifa, sich konsequenzlos alles erlauben zu können, diesmal nicht aufgegangen ist, beschämt sicher den ein oder anderen der Linken“, meint Rykena.

Er betont, dass die Weihnachtsmärkte, auf Grund von politischen Einschränkungen nicht statt und nicht wegen einer Pandemie verboten worden seien. „Keine 15 Prozent der Intensivbetten sind in Niedersachsen mit Corona-Patienten belegt, Aerosolforscher bezweifeln, dass sich Viren an der frischen Luft großflächig ausbreiten können, und zudem waren 52,5 Prozent der Corona-Toten über 60 Jahre aus dem vergangenen Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts vollständig geimpft. Es geht bei den Entscheidungen nicht um Gesundheitsschutz, sondern um eine Spaltung der Gesellschaft, die wir massiv kritisieren und ablehnen“, meint Rykena.

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