Bürger können sich am Projekt beteiligen

Acht Windkraftanlagen in Glane genehmigt

Vorstellung des Projektes im August: Hermann Raschen (l.) erläuterte die Planungen. Archivfoto: Prigge
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Vorstellung des Projektes im August: Hermann Raschen (l.) erläuterte die Planungen. Archivfoto: Prigge

Wildeshausen – „Grünes Licht“ für einen neuen Windpark zwischen Glane und Heinefelde: Der Landkreis Oldenburg hat die Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb von acht Windenergieanlagen des Typs Enercon E-160 mit 166,6 Meter Nabenhöhe in Glane genehmigt.

Das geht aus dem am Freitag veröffentlichten Amtsblatt hervor. Sieben Anlagen werden im Auftrag der VR Energieprojekte Glane GmbH in Wildeshausen erstellt, eine im Auftrag der Alterric Erneuerbare Energien GmbH in Oldenburg errichtet. Gegen den Bescheid kann innerhalb eines Monats Widerspruch eingelegt werden. Bislang gab es aber im Rahmen der Bebauungsplanänderung keine wesentlichen Einwände.

„Sieben Windkraftanlagen sollen hier nach dem Dötlinger Modell entstehen“, hatte Hermann Raschen als Geschäftsführer der VR-Energieprojekte, bereits vor der Genehmigung im Rahmen eines Ortstermins im August ausgeführt. Die Anlagen der VR-Energieprojekte sollen 5,6 Megawatt an Leistung generieren und einen Rotordurchmesser von 160 Metern haben.

Die Bauphase kann frühestens im Frühjahr beginnen, da zunächst eine Ausschreibung in die Wege geleitet werden muss. Diese kann aber erst nach der Widerspruchsfrist veröffentlicht werden.

Bürger können Anteile zeichnen

Wegen der Größe des Windparks muss ein eigenes Umspannwerk errichtet werden. Die Projektierer möchten erreichen, dass die acht Windenergieanlagen bis Mitte 2023 ans Netz gehen. Wie beim Vorbild in Haidhäuser (Gemeinde Dötlingen) soll auch beim Windpark in Glane die Wertschöpfung in der Kommune bleiben. Deshalb können sich Gemeindebewohner an drei Anlagen, die für den Bürgerwindpark geschaffen werden, finanziell beteiligen, sobald die Ausschreibung erfolgreich abgeschlossen wurde. 3 000 Euro müsse die Beteiligungssumme mindestens hoch sein, gedeckelt werde ab einem Betrag von 51 000 Euro, heißt es. „Wir werden zunächst die Beteiligungen sammeln und dann von den geringsten Beträgen aus die Zuschläge erteilen. Wir möchten uns an die Masse richten und keine Großanleger anlocken“, so Raschen.

Auch für die Menschen, die nicht so tief in die Tasche greifen wollen, soll gesorgt werden. Ein Windrad entsteht als Sparbriefanlage mit Zinsen.

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