Vorbereitungen für Neubau an der Kokenstraße / Urgeschichtliches Zentrum in der Warteschleife

Ein Abriss steht bevor, der andere lässt auf sich warten

Wird abgerissen: Das Haus an der Kokenstraße soll weichen, damit zwei Neubauten errichtet werden können. Foto: bor

Wildeshausen – An der Kokenstraße in Wildeshausen rollen bald die Abrissbagger an. Allerdings werden sie noch nicht das große ehemalige Burmeister-Haus vor der alten Feuerwehrhalle entfernen, das mittlerweile der Stadt gehört, sondern ein kleineres auf dem Grundstück der Familie Burmeister. Es handelt sich um ein Wohnhaus aus den 1960er-Jahren, das zurückgebaut werden muss, um eine Grundstücksfläche von 1 400 Quadratmetern zur Verfügung zu haben. Auf diesem Areal sollen bis Sommer 2021 zwei KfW-Effizienzhäuser mit neun Wohn- und drei Büroeinheiten samt Wärmepumpe, Fotovoltaikanlage sowie Lüftung mit Wärmerückgewinnung entstehen (wir berichteten). Die beiden Gebäude werden zweigeschossig mit Staffelgeschoss errichtet. Die Wohnungen und Büros haben eine Größe von 60 bis 135 Quadratmetern. Sie sind barrierefrei und mit einem Aufzug zu erreichen.

Bislang wurde das alte Wohnhaus nur entkernt. Voraussichtlich Ende Mai wird es dann dem Erdboden gleich gemacht. Die Ausschreibung für das neue Projekt soll nach Angaben von Architekt Tammo Relfs in diesen Tagen laufen. Er hat das Neubauvorhaben im Auftrag von Philipp Burmeister entwickelt.

Wann es losgeht, kann Relfs derzeit noch nicht ganz genau sagen. Die Verfügbarkeit von Baufirmen hänge ein wenig davon ab, wie wegen der Corona-Pandemie auf anderen Großbaustellen gearbeitet werden könne, so Relfs. Er rechnet aber mit einem Start im August oder September. Somit sei man voll im Plan, was die Fertigstellung im nächsten Jahr betreffe.

Der Architekt hofft weiterhin, die Planung für den Bereich zur Kokenstraße und den Platz vor dem ehemaligen Feuerwehrhaus mit der Stadt abstimmen zu können, damit das gesamte Umfeld einen guten Eindruck hinterlässt. Die Stadtverwaltung kann aber derzeit noch nicht sagen, wann das große Haus abgerissen wird. Nach Angaben von Pressesprecher Hans Ufferfilge hängt das davon ab, wie die „vorsichtigen Planungen“ für das Urgeschichtliche Zentrum weiterlaufen. „Wenn es mit dem Zentrum losgeht, dann werden wir auch den Abriss beauftragen“, sagt er.  dr

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