„Halbgötter“ fordern die „Götter“ heraus

„Abikropolis“: Abistreich am Wildeshauser Gymnasium 

Lehrer Markus Köpke (r.) trat gegen Abiturient Julian Hofhans an und verlor in drei Runden. - Fotos: Rohdenburg

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Sommeranfang und Abistreich: Am Donnerstag in der Frühe kam das Wasser nicht nur in Form von Regen vom Himmel, sondern eimerweise vom Garagendach oder aus riesigen Pumpgun-Wasserpistolen. Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken.

Allerdings waren die Schüler vorgewarnt worden. Die Abiturienten Daria, Dustin und Devon, die als Halbgötter auf die Bühne traten, berichteten, dass alle Jungen und Mädchen, die kommen wollten, per Brief darauf hingewiesen worden waren, dass es nass werden könnte. Außerdem gab es an der Schule eine wasserfreie Zone.

Die Wenigsten wählten jedoch diesen Weg, denn schließlich ging es für alle darum, Spaß zu haben. Unter dem Motto „Abikropolis“ feierten die 98 Absolventen ihr Reifezeugnis, das ganz offiziell allerdings erst am Freitag überreicht wird.

Marcus Hemjeoltmanns (l.) bekommt Trost-Trauben von Daria (r.).

Auf der Bühne spielte die Abi-Band bekannte Hits, während die Lehrer an Tischen sitzen und frühstücken durften. Schulleiter Ralf Schirakowski schlenderte entspannt mit einem Becher über das Gelände – und wurde nicht nass. „Alles läuft gut“, versicherte er, während immer wieder Kollegen auf die Bühne mussten. Im Duell Götter (Lehrer) gegen Halbgötter (Schüler) galt es, einige Kämpfe zu gewinnen. So wurden die Geschichtslehrer Sarah Ahmad und Marcus Hemjeoltmanns zum Mythologie-Quiz gebeten. Zwei Schüler mit Bauarbeiterhelm waren die Buzzer, und dann galt es Fragen möglichst schnell zu beantworten. „Wie hieß die erste Frau in der griechischen Mythologie?“ (Pandora), „Welche Farbe hatte das Blut der griechischen Götter?“ (Gold) oder „Wer tötete seinen Vater und heiratete seine Mutter?“ (Ödipus) wollten die Schüler erfahren. Am Ende siegten die Halbgötter knapp, und Hemjeoltmanns zeigte sich trotz der Niederlage zufrieden: „Das war mal ein gescheites Quiz.“ Als Entschuldigung für das „Versagen“ konnte der Geschichtslehrer anführen, dass die Mythologie nicht zum Fach gehört.

Abistreich am Gymnasium in Wildeshausen

Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken. © Rohdenburg
Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken. © Rohdenburg
Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken. © Rohdenburg
Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken. © Rohdenburg
Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken. © Rohdenburg
Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken. © Rohdenburg
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Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken. © Rohdenburg
Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken. © Rohdenburg
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Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken. © Rohdenburg
Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken. © Rohdenburg
Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken. © Rohdenburg
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Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken. © Rohdenburg
Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken. © Rohdenburg
Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken. © Rohdenburg
Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken. © Rohdenburg
Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken. © Rohdenburg
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Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken. © Rohdenburg
Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken. © Rohdenburg
Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken. © Rohdenburg
Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken. © Rohdenburg
Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken. © Rohdenburg
Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken. © Rohdenburg
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Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken. © Rohd enburg
Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken. © Rohdenburg
Auf dem Sportplatz des Wildeshauser Gymnasiums blieb kaum ein Kleidungsstück trocken. © Rohdenburg

Richtig zur Sache ging es bei Abiturient Julius Hofhans, der gegen Sportlehrer Markus Kötke im Ringkampf antrat. Erschwerend waren die beiden in einen aufblasbaren Anzug gehüllt und mussten sich gegenseitig aus einer kreisrunden Arena stoßen. Die Schüler standen drumherum und feuerten die beiden an. Es siegte schließlich Hofhans mit zwei gewonnenen Runden, und Kötke konnte locker damit leben: „Ich habe ihm im Sport eben einiges beigebracht“, erklärte der Lehrer lächelnd, bevor er aus seinem Anzug befreit wurde und sich beim Frühstück stärken konnte.

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