Abgänger des Gymnasiums Wildeshausen informieren über ihren Werdegang

Ehemalige Abiturienten geben Schülern gute Tipps

+
Viele Schüler wollten sich Tipps für ihre Zukunft holen.

Wildeshausen - Das Abitur in der Tasche und dann? Freiwilliges Soziales Jahr, duales Studium, Ausbildung oder klassisches Studium? Um den Schülern des Gymnasiums Wildeshausen ein paar Tipps für ihre Zukunft zu geben, erzählten am Freitagabend 14 Ehemalige im Rahmen der Aktion „AbiRetour“, was für gute und schlechte Erfahrungen sie gemacht haben.

Mehr als 100 Eltern und Schüler ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, wertvolle Informationen zu sammeln. Unter den Referenten war Organisator Linus Sternberg. Er verknüpft in seinem dualen Studium Betriebswirtschaftslehre an der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik (PHWT) in Vechta mit einer kaufmännischen Ausbildung im Groß- und Außenhandel bei der Nordmann Gruppe.

Eindrucksvoll zeigte er den Jugendlichen seinen Weg und seine Überlegungen auf. „Ich habe einen besonderen Vorteil, der darin liegt, dass ich später ohne Bafög oder Schulden ins Berufsleben gehe“, sagte Sternberg. „Mit diesem System arbeite und studiere ich gleichzeitig, was mir meinen Lebensunterhalt finanziert.“

Das sei allerdings nicht immer einfach. Denn das, was Auszubildende innerhalb von drei Jahren lernen müssten, sei im dualen Studium binnen kurzer Zeit zu schaffen. Doch für ihn bedeute es auch eine Abwechslung und nicht nur stupides Pauken wie in einer Universität. Er machte das an dem Beispiel „Happy Hour“ deutlich: „Man zahlt ein Getränk und bekommt dafür zwei. So ähnlich sieht es auch bei dem dualen System aus.“ Insgesamt wollte Sternberg mit seinen Ausführungen und Informationen negative Denkweisen zu dieser Ausbildungsform ausräumen. „Wenn ich in der Uni bin, dann brauche ich mich nicht mit dem Betrieb zu belasten und umgekehrt ist es genauso, ein Vorteil, den viele Studierende nicht haben“, meinte er.

Viel Ehrgeiz, Disziplin und Selbstorganisation seien aber erforderlich, um den Abschluss zu schaffen. Ein weiterer Anreiz liege darin, dass es oft in den Betrieben und Berufszweigen eine Übernahmegarantie gäbe. Ein Vorteil, den Auszubildende oder Studenten oft nicht hätten, so Sternberg.

Neben ihm berichteten zum Beispiel Nikolai Guba über sein Maschinenbaustudium an der Universität Bremen, Malte Essing erzählte von seiner „Work & Travel“-Reise und Valesca Vock lieferte Informationen über Psychologiestudium in den Niederlanden.

Lehrer Johann Strudthoff, am Gymnasium zuständig für berufliche Orientierung, war über die große Beteiligung erfreut und zeigte sich dankbar gegenüber den 14 Referenten. „Wir bereiten unsere Schüler immer auf die Zukunft vor. Heute Abend jedoch erhalten wir dank den unentgeltlichen Präsentation kompetente Unterstützung hinsichtlich der Vorbereitung auf die berufliche Unterstützung.“

jb

Mehr zum Thema:

Kunstdiebstahl im Bode-Museum: Keine Spur von 100-Kilo-Münze

Kunstdiebstahl im Bode-Museum: Keine Spur von 100-Kilo-Münze

Christine Kaufmann (†): Bilder aus ihrem Leben

Christine Kaufmann (†): Bilder aus ihrem Leben

Küken liefern „PiepSchau“ in der Grundschule Asendorf

Küken liefern „PiepSchau“ in der Grundschule Asendorf

Ostermarkt in Brunsbrock

Ostermarkt in Brunsbrock

Meistgelesene Artikel

Entenschlachterei am Westring fällt im Ausschuss durch

Entenschlachterei am Westring fällt im Ausschuss durch

Aldi rechnet mit Neubau an der Harpstedter Straße in 2018

Aldi rechnet mit Neubau an der Harpstedter Straße in 2018

Vater wird aus Sorge um kranke Tochter zum Betrüger

Vater wird aus Sorge um kranke Tochter zum Betrüger

Herrlichkeit: Denkmalschutz sorgt für Veränderungssperre

Herrlichkeit: Denkmalschutz sorgt für Veränderungssperre

Kommentare