Abc-Schützen aus dem Stadtwesten zur Holbeinschule

Wildeshauser Politik diskutiert über neue Schuleinzugsbezirke

Nach neuen Planungen würden die neu einzuschulenden Kinder aus der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme vor Bargloy die Holbeinschule besuchen. Der Schulbezirk II wird ausgeweitet, damit die Wallschule entlastet werden kann.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Die Stadt Wildeshausen muss schon ab dem kommenden Sommer die Schuleinzugsbezirke neu zuschneiden, damit die Wallschule nicht erneut fünf erste Klasse bekommt. Laut Vorschlag der Stadtverwaltung könnte das gesamte Gebiet der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme zukünftig der Holbeinschule zugeschlagen werden, um die Wallschule zu entlasten. Bereits zum nächsten Schuljahr wären 23 Kinder betroffen.

Laut Vorschlag der Stadtverwaltung könnte das gesamte Gebiet der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme zukünftig der Holbeinschule zugeschlagen werden, um die Wallschule zu entlasten. Bereits zum nächsten Schuljahr wären 23 Kinder betroffen.

Der Ausschuss für Schulangelegenheiten beschäftigt sich mit der Frage, ob es einen neuen Zuschnitt geben soll, am Dienstag, 7. November, ab 18.15 Uhr in öffentlicher Sitzung im Stadthaus. Im Rahmen dieser Sitzung geht es auch um einen eventuellen Neubau einer Schule in Wildeshausen.

Die Stadtverwaltung stellt in ihrer Beschlussvorlage fest, dass sich die Wallschule bei unveränderten Schuleinzugsbezirken allein aufgrund der Schülerzahlen nach dem Einwohnermeldebestand weiterhin nahe an der Fünfzügigkeit befindet und im kommenden Schuljahr auch fünfzügig einschulen würde. 

Zu berücksichtigen ist dabei, dass Kinder mit einem anerkannten sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf (Inklusion) bei der Klassenbildung doppelt gezählt werden. Außerdem befinden sich die neuen Baugebiete in Wildeshausen derzeit ausschließlich im Schuleinzugsbezirk der Wallschule – und niemand weiß, wie viele Kinder dort bald neu einziehen oder geboren werden.

Der bislang aktuelle Zuschnitt der Schuleinzugsbezirke schlägt die neuen Baugebiete der Wallschule zu.

Nach derzeitigem Stand würden im August 2018 an der Wallschule 113 Kinder eingeschult. Das würde eine erneute Fünfzügigkeit bedeuten. An der Holbeinschule werden 34 Kinder erwartet, die in zwei Klassen unterrichtet würden. Bei einer Änderung der Schuleinzugsbezirke hätte die Wallschule 90 Erstklässler, die Holbeinschule bekäme 57.

Die Veränderung der Schuleinzugsbezirke würde nach jetziger Einschätzung zumindest für das kommende Jahr an der Holbeinschule noch nicht zu einem zusätzlichen Raumbedarf führen. Dennoch dürfte es dort auf absehbare Zeit knapp werden. Von daher dürfte die Diskussion über einen Schulneubau wieder aufleben, da das Hunteschulgebäude, derzeit in Trägerschaft des Landkreises, noch nicht so schnell für die Stadt zur Verfügung stehen dürfte.

 Die Zahl der Schüler an der konfessionsgebundenen St.-Peter-Schule bleibt von den Schuleinzugsbezirken unbeeinflusst. Die Schüler katholischen Bekenntnisses kommen aus der gesamten Stadt. Nächstes Jahr gibt es dort eine erste Klasse, im Jahr 2019 voraussichtlich zwei erste Klassen.

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