Wildeshausens Ehrenamtlicher Bürgermeister in der Kritik

Abberufungsantrag gegen Wolfgang Sasse

Wolfgang Sasse muss sich einem Abberufungsantrag im Stadtrat stellen.

Wildeshausen - Nun wird es doch brisant: Der vom ehrenamtlichen Wildeshauser Bürgermeister und CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Wolfgang Sasse am 26. September im sozialen Netzwerk Facebook veröffentliche Satire-Post über den ehemaligen SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz zeigt drei Monate später Konsequenzen.

Unter Tagesordnungspunkt 21 befasst sich der Stadtrat in seiner Sitzung am Donnerstag, 30. November, ab 17 Uhr im Rathaus mit einem Antrag des fraktionslosen Ratsherrn Karl Schulze Temming-Hanhoff, der sich mit der Abberufung Sasses als stellvertretender Bürgermeister beschäftigt. Temming-Hanhoff hatte den Antrag bereits am 29. September eingereicht. Einen Tag zuvor hatte Sasse sich zu Beginn der Ratssitzung öffentlich entschuldigt

In einer persönlichen Erklärung bestätigte er, dass er „wie bereits viele Menschen vor mir“ mit seinen Geräten eine „Satire“ gepostet habe, die er zuvor über den Messengerdienst „WhatsApp“ erhalten hatte. Er sagte wörtlich: „Es war nicht beabsichtigt, diese Satire zu posten, tatsächlich war beabsichtigt, ein Bild kommentarlos zu posten, welches im gleichen Ordner neben dem versehentlich geposteten Bild gespeichert war. Vom Inhalt der versehentlich geposteten Satire distanziere ich mich ausdrücklich. Für dieses Versehen entschuldige ich mich.“ 

Das Bild zeigte Schulz mit einer Weinflasche auf dem Bürgersteig liegend. Darunter stand der Kommentar: „Einen guten Roten erkennt man an seinem Abgang“. Dieser zielte auf eine frühere Alkoholabhängigkeit von Schulz und die Niederlage bei der Wahl abzielte. 

dr

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