Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 77,6

Jetzt amtlich: Ab Montag gilt im Landkreis Oldenburg die 3-G-Regel

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Landkreis – Jetzt ist es amtlich: Am Sonnabend betrug im Landkreis Oldenburg die Sieben-Tage-Inzidenz 77,6 auf 100.000 Bürger. Sie hatte damit den fünften Tag in Folge die Marke von 50 überschritten. Das hat Konsequenzen.

Auf Basis der aktuell geltenden Niedersächsischen Corona-Verordnung muss die Kreisverwaltung per Allgemeinverfügung diese Überschreitung feststellen und damit die sogenannte 3-G-Regel einführen. Sie ist vergleichbar mit der Warnstufe 1 der Niedersächsischen Corona-Verordnung. „Die Verfügung veröffentlichen wir zum Wochenende. Wir können nicht anders reagieren. Die Infektionen sind größtenteils diffus verteilt“, sagt Landrat Carsten Harings. Die neuen Regelungen treten ab Montag im Landkreis Oldenburg in Kraft.

Kontaktbeschränkungen:

Grundsätzlich kann sich eine beliebige Anzahl an Personen aus beliebig vielen Haushalten treffen. Ab 25 Personen müssen immer die Kontaktdaten erhoben werden. In geschlossenen Räumen gilt bei Zusammenkünften (auch privat) mit mehr als 25 Personen die 3-G-Regel. Das heißt, alle Personen müssen entweder geimpft, genesen oder negativ getestet sein.

Kindertageseinrichtungen/Kinderhorte und Schulen: In Kindergärten und an allen Schulen, auch der Graf-Anton-Günther-Schule (GAG) in Oldenburg, findet weiter der Regelbetrieb statt.

Maskenpflicht: Grundsätzlich muss jede Person in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, eine medizinische Maske tragen. Kinder unter sechs Jahren oder Kinder, die noch nicht eingeschult wurden, brauchen keine Maske tragen. Kinder ab sechs bis einschließlich 14 Jahren können jede Art von Maske tragen.

Dienstleistungen und Handel: Der Einzelhandel ist ohne Testpflicht, aber mit Maskenpflicht geöffnet. Bei körpernahen Dienstleistungen gilt die 3-G-Regel, das heißt, dass Personen die nicht geimpft, genesen oder negativ getestet sind, keine körpernahen Dienstleistungen in Anspruch nehmen dürfen.

Gastronomie und Tourismus: In der Gastronomie gilt ebenso die 3-G-Regel, das heißt, dass Personen die nicht geimpft, genesen oder negativ getestet sind, die Innenräume der Gastronomie nicht betreten und auch keine Leistungen in Anspruch nehmen dürfen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist von den Gästen dann zu tragen, wenn sie sich innerhalb geschlossener Räumlichkeiten aufhalten und darf dort nur am Sitzplatz abgenommen werden. Sofern kein Impf- oder Genesenennachweis vorliegt, gilt auch bei Beherbergungen in Hotels oder Pensionen die 3-G-Regel. Die Testung muss sowohl bei der Anreise als auch zweimal wöchentlich erfolgen, sonst darf eine Beherbergung nicht stattfinden.

Diskotheken, Clubs und ähnliche Einrichtungen: Diskotheken, Clubs und ähnliche Einrichtungen, sowie Einrichtungen, in denen Shisha-Pfeifen zum Konsum angeboten werden, sind mit Hygienekonzept geöffnet. Es gilt die 3-G-Regel, das bedeutet, dass alle Personen entweder geimpft, genesen oder negativ getestet sein müssen. Die Mund-Nasen-Bedeckung darf nur am Platz abgenommen werden. Die Anzahl der Gäste ist auf 50 Prozent der Personenkapazität beschränkt. Die Kontaktdatenerfassung darf nur auf digitalem Weg erfolgen.

Ausnahme der Maskenpflicht: Gäste müssen dann keinen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn der Betreiber/die Betreiberin den Zugang auf Gäste beschränkt, die vollständig geimpft oder genesen sind (2-G-Regel).

Freizeit und Sport: Auch hier gilt die 3-G-Regel. Das bedeutet, dass in geschlossene Räumen, einschließlich Fitnessstudios, Kletterhallen, Schwimmhallen und ähnlichen Einrichtungen nur Personen dürfen, die entweder geimpft, genesen oder negativ getestet sind.

Landrat Carsten Harings fordert zum Impfen auf

„Es gibt leider wieder Einschränkungen, mit denen wir leben müssen. Es muss, auch wenn es viele nicht mehr hören können, allen klar sein, dass die Pandemie noch nicht besiegt ist. Ein Schlüssel gegen die Pandemie ist und bleibt die Impfung, und ich kann nur dazu aufrufen, sich die Schutzimpfung zu holen“ appelliert Landrat Harings.

Wer sich spontan und kurzfristig impfen lassen will, kann dies ohne Probleme tun. Im Impfzentrum in Wildeshausen am Westring können Impfwillige ab Montag ohne vorherige Anmeldung eine Covid-19-Schutzimpfung erhalten. Mitzubringen ist der Personalausweis und – wenn vorhanden – das Impfbuch.

Im Landkreis Oldenburg wurden zu Freitag elf Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Somit gibt es aktuell 144 registrierte, mit dem Coronavirus infizierte Menschen. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 297 Personen.

Bestimmbare Cluster sind derzeit Reiserückkehrer (22 Fälle) und Infektionen die mit Schulen/Kita’s in Verbindung stehen (33 Fälle). Die übrigen Infektionen sind diffus verteilt.

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