Deutlicher Anstieg im Landkreis Oldenburg

62 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages

Ein überdimensionales Coronavirus klebt am Fenster eines Cafés in der Innenstadt, das derzeit als Testzentrum genutzt wird
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Drastischer Anstieg von Corona-Neuinfektionen in Oldenburg. (kreiszeitung.de-Montage)

Landkreis – Eine deutliche Steigerung innerhalb von 24 Stunden: Im Landkreis Oldenburg wurden gegenüber Mittwoch 62 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert.

Die meisten positiven Tests gab es in der Gemeinde Ganderkesee, (17) in Hude (14) und in der Stadt Wildeshausen (12). In Großenkneten waren es sieben, in Wardenburg sechs, in Hatten fünf und in Harpstedt eine.

Somit gibt es aktuell 337 registrierte, mit dem Coronavirus infizierte Personen im Landkreis Oldenburg. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 465 Menschen. Bestimmbare Cluster finden sich in der Lebensmittelindustrie (41 Fälle) und bei Infektionen in Verbindung mit Schulen sowie Kindertagesstätten (72 Fälle). Die übrigen Infektionen – immerhin 224 – sind diffus verteilt. Die kumulative Sieben-Tage-Inzidenz beträgt 133,9 auf 100.000 Einwohner. Am Vortrag lag sie bei 143,8.

Höchste Inzidenz in der Gemeinde Großenkneten

Die Inzidenzen in den Gemeinden liegen bei 224,62 in Großenkneten, 204,83 in Hude, 175,35 in Dötlingen, 173,88 in Wildeshausen, 155,43 in Hatten, 148,72 in Wardenburg, in Ganderkesee 127,55 und in Harpstedt 56,09.

Zwei Drittel der Niedersachsen halten eine Impfpflicht für notwendig. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des NDR Niedersachsen. Danach sprechen sich 65 Prozent der Befragten für eine allgemeine Impfpflicht aus, 32 Prozent lehnen sie ab. Selbst unter FDP-Anhängerinnen und Anhängern halten 56 Prozent eine Impfpflicht für den richtigen Weg im Kampf gegen Corona. Die FDP-Führung lehnt dies ab.

Noch einen größeren Rückhalt als die allgemeine Impfpflicht findet eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen, etwa im Gesundheits- und Pflegebereich. Acht von zehn Befragten (78 Prozent) in Niedersachsen würden diesen Schritt begrüßen. Anders als in Italien, Frankreich oder Griechenland gilt in Deutschland für diese Berufsgruppen bislang keine Corona-Impfpflicht.

Insgesamt ist das Vertrauen in die niedersächsische Landesregierung bei der Corona-Bekämpfung gesunken. Während im Oktober 2021 noch 69 Prozent der Befragten mit dem Corona-Krisenmanagement zufrieden waren, sind es jetzt nur noch 42 Prozent – ein Minus von 27 Prozentpunkten im Vergleich zur Umfrage im Oktober 2020. Noch unzufriedener sind die Niedersachsen mit der momentanen Krisenpolitik des Bundes. Dreiviertel der Befragten (75 Prozent) stellen dem Krisenmanagement der Bundesregierung ein negatives Zeugnis aus.

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