30 Prozent Erstimpfungen verabreicht

3.500 Impfungen an fünf Tagen in Wildeshausen

Impfen in Wildeshausen: An allen Tagen bildete sich eine lange Warteschlange vor dem Feuerwehrhaus.
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Impfen in Wildeshausen: An allen Tagen bildete sich eine lange Warteschlange vor dem Feuerwehrhaus.

Wildeshausen – Viel Aufwand, aber auch ein großer Ertrag: Bei den Impfaktionen der Malteser an fünf Tagen im ehemaligen Feuerwehrhaus Wildeshausen wurden rund 3 500 Menschen erstmalig oder erneut immunisiert.

Die drei Ärzte sowie die Teams registrierten dabei rund 30 Prozent Erstgeimpfte, die oftmals das Vakzin von Johnson & Johnson gespritzt bekamen.

„Bei den Erstimpfungen hatten wir eine bunte Mischung von Menschen zumeist im Alter von 50 bis 70 Jahren“, bilanzierte Dörthe Stukenborg von den Maltesern. Somit seien offenbar viele Impfskeptiker vorstellig geworden, die entweder die Notwendigkeit einer Impfung erkannt oder sich durch zunehmende Einschränkungen im öffentlichen Leben und in der Arbeitswelt gedrängt fühlten.

Keine Impfstoffe für junge Menschen vorrätig

Bis einschließlich Montag konnten die Malteser alle drei zur Verfügung stehenden Vakzine verimpfen. Seit Dienstag stehen hingegen nur noch Ampullen von Johnson & Johnson sowie Moderna zur Verfügung. Da geringere Mengen des Vakzins von BionTech/Pfizer geliefert wurden, werden am Donnerstag – ebenso wie am Mittwoch in Harpstedt – keine unter 30-jährigen Impfwilligen bei den offenen Impfterminen bedient. Für diese Personengruppe kommen laut Stiko nur BionTech/Pfizer und Johnson & Johnson (ab 18 Jahren) infrage.

Im Landkreis Oldenburg gilt seit Mittwoch die Warnstufe 2 der niedersächsischen Corona-Verordnung. Dies hat die Kreisverwaltung per Allgemeinverfügung bekannt gemacht. Das bedeutet in vielen Bereichen die 2G-Regelplus (genesen oder geimpft plus Test) und die Verpflichtung zur FFP2-Maske. Die Regel gilt beispielsweise in der Gastronomie, bei Veranstaltungen, beim Sport, bei körpernahen Dienstleistungen, auf Weihnachtsmärkten, bei Beherbergungen oder auch in Clubs.

Polizei kontrolliert die Einhaltung der Corona-Verordnung

Unterdessen kontrolliert die Polizei wieder verstärkt die Einhaltung der Coronaregeln. Am Montag waren die Beamten von 15 bis 20 Uhr im öffentlichen Personennahverkehr sowie Gaststätten im gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch unterwegs.

Die Beamten kontrollierten rund 55 Busse und Züge sowie elf Gaststätten. Insgesamt wurden nahezu 380 Personen überprüft. Bei den Kontrollmaßnahmen war in den Gaststätten die 2G-Regel und im öffentlichen Personennahverkehr die 3G-Regel sowie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entscheidend. Nach Feststellung des Leiters der Polizeiinspektion Delmenhorst, Jörn Stilke, wurden die aktuell geltenden Corona-Regelungen größtenteils eingehalten. Es konnten nur vereinzelt Verstöße festgestellt werden.

Die polizeilichen Maßnahmen stießen laut Pressemitteilung in der Bevölkerung auf große Akzeptanz und wurden überwiegend begrüßt. Stilke kündigt an, dass sich die Bürger auch in naher Zukunft aufgrund der sich verschärfenden Corona-Maßnahmen auf polizeiliche Kontrollen einstellen müssen.

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