Landkreis Oldenburg veröffentlicht Zahlen

45 Corona-Fälle in Pflegeeinrichtungen

Auch in Pflegeheimen infizieren sich wieder Menschen mit Corona. Einen Ausbruch gibt es in Harpstedt.
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Auch in Pflegeheimen infizieren sich wieder Menschen mit Corona. Einen Ausbruch gibt es in Harpstedt.

Wildeshausen/Klosterseelte – Ein Corona-Ausbruch in einer Pflegeeinrichtung in der Samtgemeinde Harpstedt, der bereits in der Nacht zum 24. Dezember festgestellt worden war, schlägt sich nun verstärkt in der Statistik nieder.

Schon in der Aufstellung zu Montag gab es in der Samtgemeinde Harpstedt 29 Neuinfektionen, die zum großen Teil auf den Ausbruch zurückzuführen waren. In der Statistik zu Dienstag werden weitere 20 Neuinfektionen in Harpstedt aufgelistet.

Klosterseelter Altenpension unter Quarantäne

Die Kreisverwaltung hat nicht mitgeteilt, welche Altenpflegeeinrichtung in der Samtgemeinde Harpstedt von dem neuerlichen Corona-Ausbruch betroffen ist. Ein Blick auf die Website der Klosterseelter Altenpension schafft Klarheit: Die Einrichtung steht noch bis zum 7. Januar unter einer behördlich angeordneten 14-tägigen Quarantäne. Es besteht ein Besuchs- und Betretungsverbot.

Zudem teilt die Kreisverwaltung mit, dass es in Altenheimen/Pflegeeinrichtungen aktuell 45 Fälle gibt. Weitere Schwerpunkte seien in der Lebensmittelindustrie (neun Fälle) und bei Infektionen, die mit Schulen sowie Kindertagesstätten (34 Fälle) in Verbindung stehen, feststellbar, obwohl dort wegen der Ferien gar nicht getestet wird.

Bei 15 Infizierten wurde Omikron nachgewiesen

Gegenüber Montag meldet die Kreisverwaltung 40 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Postive Tests gab es nicht nur in Harpstedt, sondern auch in Ganderkesee (elf), Wildeshausen (fünf) und Wardenburg (vier). Somit gibt es im Landkreis aktuell 282 registrierte, mit dem Coronavirus infizierte Personen, in Ganderkesee sind es 61, in Harpstedt 57, in Wildeshausen 44, in Hude 33, in Wardenburg 28, in Großenkneten 23, in Hatten 22 sowie in Dötlingen 14. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 415 Personen. Bei 15 Infizierten wurde die Virusmutation Omikron nachgewiesen. Elf Menschen gelten davon aktuell noch als infiziert.

Die kumulative Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 115,6 auf 100.000 Einwohner. Alle vorgelegten Zahlen müssen aber wegen der Weihnachtsfeiertage unter Vorbehalt betrachtet werden, weil weniger getestet wurde und die Labore zum Teil keine Analyse vorgenommen haben. Die Inzidenzwerte in den Kommunen unterscheiden sich stark. So hat Harpstedt eine Inzidenz von 476,72, Ganderkesee von 111,61, Dötlingen von 95,65, Hude von 93,10, Wildeshausen von 89,42, Wardenburg von 86,75, Hatten von 28,26 und Großenkneten von 24,96. Diese Daten wurden vom Gesundheitsamt errechnet.

Die Kreisverwaltung weist zudem darauf hin, dass ab sofort bei Besuchen im Kreishaus eine FFP2-Maske getragen werden muss. „Dieser Schritt wird insbesondere durch die rasche Verbreitung der Omikron-Fälle auch im Landkreis Oldenburg unumgänglich“, heißt es in einer Mitteilung.

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