Maistrocknungsanlage brennt

350.000 Euro Schaden bei der Raiffeisen in Brettorf

Nur mit der Drehleiter konnten die Feuerwehren an den Brandort gelangen.
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Nur mit der Drehleiter konnten die Feuerwehren an den Brandort gelangen.

Brettorf – Großeinsatz bei der Raiffeisen-Warengenossenschaft in Brettorf: Am Sonntag wurden die drei Ortsfeuerwehren der Gemeinde Dötlingen sowie die benachbarte Ortsfeuerwehr Havekost-Hengsterholz um 16.45 Uhr per Alarmierung zu einem Mittelbrand an die Raiffeisenstraße gerufen. Sie hatten anschließend vier Stunden zu tun, um die Gefahr zu bannen.

Wie Pressesprecher Dirk Deeke von der Ortsfeuerwehr Brettorf berichtet, hatte ein Mitarbeiter auf dem Betriebsgelände Rauchentwicklung im Bereich einer Maistrocknungsanlage im Gebäudeinneren festgestellt und daraufhin die Feuerwehr verständigt.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte trat Rauch aus einem Abluftrohr im Dach des Gebäudeturms aus. Die Kameraden erkundeten das Gelände und stellten fest, dass sich Löscharbeiten über reguläre Gebäudezugangswege als nicht praktikabel erwiesen. Die Feuerwehr Wildeshausen wurde nachalarmiert und rückte mit der Drehleiter mit Korb an.

Kräfte aus Wildeshausen trennten die Dachhaut auf

Über die Drehleiter schufen die Wildeshauser einen Löschzugang durch die Dachhaut. So konnte das Gehäuse der Trocknungsanlage fortlaufend mit Wasser gefüllt werden.

Nur durch das Dach konnte der Durchlauftrockner gelöscht werden.

Die Feuerwehren kontrollierten zudem kontinuierlich die Rauch- und Temperaturentwicklung mithilfe einer Wärmebildkamera. Die notwendige Versorgung der Einsatzkräfte mit Atemschutzmaterialien wurde durch den Gerätewagen Atemschutz (GW-A) der Feuerwehrtechnischen Zentrale aus Ganderkesee sichergestellt.

Insgesamt waren an dem Abend 97 Einsatzkräfte der beteiligten Feuerwehren knapp vier Stunden lang im Einsatz. Periodische Nachkontrollen in der Nacht brachten vorläufig keine fortbestehende Gefahr und damit keinen Bedarf für Nachlöscharbeiten hervor, so Deeke.

Wie die Polizei berichtet, hat sie die Ermittlungen aufgenommen. Den Schaden schätzen die Beamten auf 350.000 Euro.

Bereits am Sonnabend war die Feuerwehr aus Wildeshausen zu einem Brandeinsatz in Düngstrup ausgerückt. Um 2.19 Uhr stand eine Scheune in Flammen und brannte komplett nieder. Auch hier dauerten die Löscharbeiten mehrere Stunden.

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