Ankündigung lässt Wellen hoch schlagen

Heftige Reaktionen auf 2G-Regel: „Kack denen vor die Tür“

Gilt bald auch in manchen Lokalen in Wildeshausen: die 2G-Regel wegen Corona.
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Gilt bald auch in manchen Lokalen in Wildeshausen: die 2G-Regel wegen Corona.

Zwischen großer Zustimmung und heftiger Ablehnung: Ab dem 23. September wollen Wildeshauser Gastronomen die 2G-Regel in ihren Lokalen umsetzen.

Wildeshausen – Bei Anwendung der Regel sollen dann die Maskenpflicht und das Abstand-halten für Geimpfte und Genesene entfallen. Menschen bis 18 Jahren sollen demnach auch ohne Impfung oder Genesung Zutritt bekommen, da sie sich regelmäßig vor dem Schulbesuch testen.

Kinder, die jünger als zwölf Jahre sind, können sich noch nicht impfen lassen. Menschen, die nicht geimpft werden können – auch Schwangere – haben die Möglichkeit, sich mit einem gültigen PCR-Test Einlass zu verschaffen, der von der Krankenkasse bezahlt wird.

Frank Stauga, Inhaber des „Alten Amtshauses“ in Wildeshausen, überrascht es nicht, dass die Emotionen jetzt weiter hochschlagen, weil er und der Inhaber der „Brasserie“, Stefan Thuns, angekündigt haben, die 2G-Regel zu befolgen. Schon jetzt würden seine Angestellten manches Mal massiv beschimpft oder sogar bedroht, wenn sie nach dem Impfnachweis fragen. Von daher sei es nicht verwunderlich, dass nun die Verärgerung bei manchen Leuten, die sich nicht impfen lassen wollen, weiter wächst. Nur mit Kopfschütteln kann er die Aussagen in den sozialen Netzwerken quittieren, die so lauten „...vor die Tür kacken sollte man solchen Lokalen“ und dann auch noch in dieser Weise große Zustimmung erfahren: „Schau mal, da können wir schon neun Haufen verteilen“. Andere Kommentatoren verkünden: „Wir werden dort nie mehr essen. Diskriminierung!“, oder „Altes Amtshaus wird es bei mir nie wieder geben!“

Es gibt aber auch große Zustimmung für die 2G-Regel

Aber die Gastronomen mit geplanter 2G-Regel erhalten auch viel Zustimmung: „Sehr gute Sache. Ich für meinen Teil werde möglichst nur Lokale mit 2G-Regelung aufsuchen. Meine Motivation für Rücksichtnahme auf dumme Menschen hält sich mittlerweile sehr in Grenzen“, heißt es da. Oder: „Ich kann gut nachvollziehen, dass Gastronomen nicht weiter unter denen leiden wollen, die Regeln nicht einhalten, und einfach wieder ihren Lebensunterhalt und den für ihre Mitarbeiter erwirtschaften wollen.“

Das Wichtigste aus dem Landkreis Oldenburg: Immer samstags um 7:30 Uhr in Ihr Mail-Postfach – jetzt kostenlos anmelden.

Das Bundesland Bremen hält dagegen weiterhin an der 3G-Regel fest, hier dürfen Ungeimpfte noch in die Lokale. Nicht allen Gastronomen in Bremen gefällt das, wie eine Umfrage zeigt.

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