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29-jähriger Wildeshauser fährt ohne Führerschein und unter Drogen

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Von: Dierk Rohdenburg

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Nicht vor Gericht erschienen und doch bestraft: Ein Wildeshauser muss nun 3 775 Euro zahlen.
Nicht vor Gericht erschienen und doch bestraft: Ein Wildeshauser muss nun 3.775 Euro zahlen. © dpa

Wildeshausen – Weil er im vergangenen Sommer wiederholt massiv gegen Verkehrsregeln verstieß, sollte sich ein 29-jähriger Wildeshauser am Mittwoch vor dem Amtsgericht verantworten. Für den Mann wurde extra ein Dolmetscher bestellt, Staatsanwalt, Zeugen und Richter saßen bereit, doch der Wildeshauser ignorierte seinen Termin.

Nun erhält er einen Strafbefehl von 125 Tagessätzen zu je 30 Euro, um eine weitere Verfolgung abzuwenden. Außerdem bekommt er auf Antrag der Staatsanwaltschaft für das nächste Jahr eine Sperre, einen Führerschein zu machen.

Der Staatsanwalt warf dem Mann vor, am 15. Juni ohne Fahrerlaubnis am Lenkrad eines Autos unterwegs gewesen zu sein. Am Tag darauf kam es offenbar auf der Autobahn 1 zwischen Wildeshausen-Nord und Groß Ippener zu einer Kollision des 29-jährigen Autofahrers mit einem Motorradfahrer.

Es wurde zwar niemand schwer verletzt, der Wildeshauser flüchtete jedoch vom Unfallort.

Am 8. Juli war der 29-Jährige laut Anklage unter dem Einfluss von Cannabis und Alkohol auf der Dittmarstraße in Wildeshausen mit dem Auto unterwegs. So berauscht hätte er beinahe eine Fußgängerin angefahren, die sich jedoch nach Angaben des Staatsanwaltes durch einen Sprung zur Seite retten konnte.

Der Ermittlungsbehörde lag zudem noch ein Verfahren wegen Betrugs gegen den Wildeshauser vor. Das wiederum war nicht Gegenstand der Verhandlung am Mittwoch und wird zu einem späteren Zeitpunkt terminiert.

Schlägerei in der Diskothek: Termin vertagt

In einem weiteren Strafverfahren sollte am Vormittag geklärt werden, was bei einer Schlägerei in der Diskothek „5Elements“ in Wildeshausen geschehen war. Auch hier waren Dolmetscher, Zeugen, Staatsanwalt, Nebenkläger und Richter vor Ort. Zudem gab es Videoaufzeichnungen. Es fehlte jedoch einer der beiden Angeklagten, weil er nach eigenen Angaben am Tag vor der Verhandlung eine Corona-Impfung erhalten hatte und sich unwohl fühlte.  

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