2016 sollen die Konflikte entschärft sein/Einzelhandelsgutachten als Grundlage

Drei B-Pläne für eine Neuordnung am Westring

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Für viele Menschen aus der Region sind die großen Einzelhandelsmärkte ein wichtiger Anlaufpunkt.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Jetzt soll endlich richtig Bewegung in die Weiterentwicklung des Einzelhandels- und Gewerbegebietes am Westring in Wildeshausen kommen. Am 29. September wird sich der Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt mit der Überarbeitung des Bebauungsplanes50 befassen.

Seit vielen Jahren ist der Plan umstritten, weil er an einigen Stellen nicht das zulässt, was Investoren und Immobilienbesitzer gerne entwickeln wollen. In der Regel wünschen sich diese großflächigen Einzelhandel mit Sortimenten, die sich mit klassischen Innenstadtangeboten überschneiden.

Eine Ausweitung der Verkaufsflächen für diese Waren ist jedoch von der Politik nicht gewünscht, weil damit der Handel im Kern der Stadt gefährdet wäre. Allerdings hat es am Westring in den vergangenen Jahren bereits bauliche Veränderungen gegeben, die heftig umstritten waren. Beispielhaft sind die Errichtung eines neuen Gartencenters, eines Vollsortimenters und eines Elektro-Fachmarktes zu nennen. Andere Flächen, wie beispielsweise die des ehemaligen Baudi-Marktes, stehen hingegen seit Jahren leer. Es gibt zwar Interessenten, doch deren Sortimente lässt der Bebauungsplan Westring nicht zu.

In einem ersten Schritt hat der Rat im Frühjahr ein Einzelhandelsentwicklungskonzept für die gesamte Stadt beschlossen, das einen neuen Zuschnitt des Handels am Westring sowie drei Schwerpunkt-Zonen für Handel in Wildeshausen vorsieht.

Unter Beteiligung der Stadt und eines Planungsbüros wurden seitdem die Möglichkeiten der angestrebten Überarbeitung der Bauleitplanung ermittelt. Dabei hat sich nach Angaben der Stadtverwaltung herausgestellt, dass der Westring planerisch in drei Bereiche aufgeteilt werden sollte. Für diese Areale müssten eigenständige Bebauungspläne mit Sondergebieten aufgestellt werden, damit dann der Geltungsbereich des kompletten B-Planes Westring gänzlich überplant werden kann.

Um im kommenden Jahr beschlussreife Pläne vorliegen zu haben, sind Verkehrs- und Immissionsuntersuchungen erforderlich. Zudem ist vor einem Beschluss eine umfangreiche Öffentlichkeitsbeteiligung vorgesehen.

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