Rewe-Markt in Wildeshausen: 32 Angestellte von Schließung betroffen / Bäcker Weymann kommt

15 000 Waren ausgeräumt – jetzt kommt der Bagger

Im ehemaligen Rewe-Markt ist kaum noch etwas an seinem Platz. Ab dem 23. Januar wird er abgerissen. Foto: dr

Wildeshausen – Das ging richtig schnell: Innerhalb von wenigen Tagen haben die Mitarbeiter des Rewe-Marktes in Wildeshausen nach der Schließung am 11. Januar alle Regale ausgeräumt und abmontiert. Auch der Kassenbereich ist entfernt – und alles andere, was in Zukunft noch an anderer Stelle gebraucht werden kann oder getrennt entsorgt werden muss.

Am Donnerstag, 23. Januar, steht der Beginn des Abbruchs für das Gebäude an der Straße Huntetor an. Es muss alles ganz schnell gehen, weil schon Ende des Jahres die Neueröffnung eines deutlich größeren Marktes geplant ist.

„Die Ware des ausgeräumten Geschäftes wurde in umliegende Rewe-Märkte umgelagert und wird nun dort verkauft“, teilte Daniela Beckmann, Pressesprecherin der Rewe-Region Nord, auf Nachfrage mit. „Da der Markt bis zur Schließung mit allen Sortimenten für unsere Kunden ausgestattet war, wurden etwa 15 000 Artikel in anderen Märkten in den Verkauf integriert.“

Nach Angaben der Zentrale waren in dem Wildeshauser Markt 32 Mitarbeiter beschäftigt. Dieses werden zu ihrem Wohnort entsprechend in umliegenden Märkten, zum Beispiel in Ahlhorn, Vechta, Bassum und Garrel, bis zur Wiedereröffnung eingesetzt“, so Beckmann. Einige Mitarbeiter würden auch ein spezielles Sabbatical-Angebot von Rewe nutzen und sich eine Auszeit nehmen.

Wenn die Abrissbagger in dieser Woche vorfahren, endet eine recht lange Geschichte, die Anfang des Jahres 2016 mit dem Abriss des Hotels „Stadt Bremen“ (Wolters) begonnen hatte. Damit wurde der Platz für den deutlich größeren Markt und die Parkplätze geschaffen. Der neue Rewe erweitert seine Verkaufsfläche von rund 1 380 Quadratmetern (mit Getränkemarkt und Bäcker) auf 1 625 Quadratmeter.

Nach Angaben der Rewe-Pressestelle ist der Vertrag mit der Bäckerei Weymann, der Hauptsitz liegt in Twistringen, schon vor längerer Zeit abgeschlossen worden. „Das Unternehmen ist in die Bauplanung mit eingebunden“, so Beckmann.

Der Bäcker hatte am 24. Februar vergangenen Jahres seine Filiale an der Westerstraße in Wildeshausen geschlossen, weil die 100 Quadratmeter großen Verkaufsräume nicht mehr ausreichten. Als Begründung für die Schließung nannte Inhaber Henrik Weymann den Plan, in den neuen Rewe-Markt umziehen zu wollen. Dort soll es 40 Sitzplätze, eine große Theke sowie viele Angebote zum Direktverzehr geben.  dr

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