Polizei deckt Verstöße auf der A 1 auf

4.000 brennbare Flüssigkeit und abgelaufener Feuerlöscher an Bord

Kontrolle an der A 1: Die Polizei deckte einige Verstöße auf.
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Kontrolle an der A 1: Die Polizei deckte einige Verstöße auf.

Wildeshausen – 4.000 Liter brennbare Flüssigkeit im Sattelzug – aber keinen aktuell geprüften Feuerlöscher an Bord. Das war ein Fall, den insgesamt 40 Polizeibeamten bei einer Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs am Dienstag auf dem Parkplatz der Autobahnrastanlage Wildeshausen an der A 1 aufdeckten.

Beteiligt waren bei der Aktion Polizeikräfte aus Niedersachsen (Polizeidirektionen Oldenburg und Osnabrück), Bremen, Bremerhaven und Hamburg. Anlass der gemeinsamen Aktion war eine Ausbildungskontrolle zum Thema Güterbeförderungseinheiten mit Gefahrgut.

Es wurden 52 Fahrzeuge kontrolliert und verschiedene Verstöße festgestellt. In acht Fällen musste die Weiterfahrt untersagt werden. Als gravierendster Fall wurde ein deutscher Sattelzug, beladen mit 4.000 Litern brennbarer Flüssigkeit, kontrolliert. Der 30-jährige Fahrer war von Glinde nach Schwerte unterwegs. Für den Transport waren zwei Feuerlöscher vorgeschrieben, die aber beide ein abgelaufenes Prüfdatum aufwiesen. Der Arbeitgeber des Fahrers muss nun mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen.

Des Weiteren transportierte laut Polizeibericht ein 44-jähriger Fahrer mit seinem Sattelzug Abfälle von Cappeln nach Bremen zur Müllverbrennungsanlage. Die Beamtinnen und Beamte stellten fest, dass die Fahrerlaubnis des Fahrers für den Sattelzug bereits im Januar abgelaufen war. Gegen ihn und den Halter wurden Strafverfahren eingeleitet.

1.600 Kilogramm brennbare Stoffe an Bord

Nicht akzeptabel war auch die Lage bei einem Sattelzug aus Litauen, der von einem 45-jährigen Mann geführt wurde. Er war beladen mit 1.600 Kilogramm eines brennbaren festen Stoffes. Auch hier wiesen die erforderlichen Feuerlöscher ein abgelaufenes Prüfdatum auf. Von dem Beförderer wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 250 Euro einbehalten.

Einen Tag später, am Mittwoch, kontrollierten Beamte der Autobahnpolizei Ahlhorn gegen 21.30 Uhr auf dem Betriebsgelände der Rastanlage Hasbruch einen Autofahrer. Der 36-Jährige stand unter Drogeneinfluss. Ein Test verlief positiv auf Kokain und THC (Marihuana). Ein Arzt entnahm dem Mann eine Blutprobe. Eine Überprüfung ergab, dass der 36-Jährige ein paar Stunden zuvor bereits unter Drogeneinfluss am Steuer von Beamten im Stadtgebiet Oldenburg kontrolliert und ihm die Weiterfahrt zu dem Zeitpunkt bereits untersagt worden war.

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