Landkreis gibt aktualisierten Ratgeber heraus

Werdende Eltern finden wertvolle Hinweise

Landkreis - (ck) · Beratungsstellen, Wichtiges zur Vorsorge, Wissenswertes zum Mutterpass, Adressen von Hebammen und Frauenärzten, Informationen zu finanzieller Unterstützung, aber auch Anleitungen zu „erster Hilfe“ bei „Schreibabys“ oder Partnerschaftskonflikten: Die neu erschienene Broschüre „Themen und Tipps für werdende Mütter und Väter“ hört mit ihren Ratschlägen „nicht im Kreißsaal auf“, wie Dr.

Ina-Maja Lemke-Hadick gestern während der Vorstellung des 120 Seiten starken Hefts unterstrich. Mit vier weiteren Fachfrauen hat die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises die zweite Auflage der 2006 erstmals erstellten Lektüre mit Inhalten „gefüttert“ – bis hin zu Adressen von Betreuungsanbietern. Zu diesem Redaktionsteam zählten Familienhebamme Jeannine Wloka-Kieselhorst, ihre Gesundheitsamts-Kollegin Sylvia Riesenbeck sowie die Schwangerschaftsberaterinnen Brigitte Meyer-Tönjes („donum vitae“, Wildeshausen) und Antje Heinemann-Sanders („pro familia“, Oldenburg).

Die erste Auflage war schnell vergriffen, und nun schien die Zeit reif für eine Neufassung“, berichtete Lemke-Hadick. Die 3 000 Exemplare liegen im Kreishaus, bei Arztpraxen, in Rathäusern und Beratungsstellen aus.

„Dieses Mal schaffen wir es noch, das Heft kostenlos anzubieten“, schilderte die Gleichstellungsbeauftragte. Sollte sich die Haushaltslage später anders darstellen, wäre eine Schutzgebühr für diese und weitere Veröffentlichungen ihres Amts denkbar.

Das Buch befasst sich erstmals stärker mit der Rolle der Väter, für die sich ebenfalls ein Durchlesen lohnt. Zudem geht es um mögliche Stressfaktoren für die Beziehung während der Schwangerschaft und so sensible Themen wie Wochenbett-Depression. „Und wir haben uns mit dem Trauerfall beschäftigt“, erinnerte Wloka-Kieselhorst an Paare, deren Kinder nicht das Licht der Welt erblicken. Dazu haben sich einige Selbsthilfegruppen gegründet.

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