Für Jacqueline Sendmeyer (15) hat das Abenteuer USA begonnen

Weite Wege in riesiger Schule

Schon fast ein All American Girl: Jacqueline Sendmeyer aus Harpstedt.

Harpstedt - HARPSTEDT/OLATHE · Mit ihren Gastschwestern Alexa (14) und Victoria (13) versteht sich Jacqueline Sendmeyer prächtig, und auch die Hunde „Nellie“ und „Emma“ hat sie längst ins Herz geschlossen.

Ins sonnige Olathe im US-Bundesstaat Kansas hat es die Harpstedterin verschlagen. Dort, im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten, lernt die Gastschülerin nun das Leben in einer typisch amerikanischen Familie, Land und Leute sowie den Alltag an einer High School kennen.

Nach einer anstrengenden Anreise und dem Ausstieg aus dem klimatisierten – angenehm kühlen – Flieger auf dem Flughafen in Kansas City bekam die Harpstedterin erst einmal einen Schlag: Selbst am späten Abend sei es noch erstaunlich warm gewesen, berichtet sie. „Es war ein ziemlich komisches Gefühl, der Familie gegenüber zu stehen, in und mit der ich die nächsten zehn Monate leben werde“, gesteht die 15-Jährige offen ein. Doch das Eis war schnell gebrochen. Die Gastgeber umarmten die Jugendliche aus dem fernen Deutschland schon auf dem Flughafen und bekundeten, wie froh sie seien, „dass ich endlich da bin“.

Im neuen Zuhause wechselten Gastgeschenke die Besitzer. Jacqueline Sendmeyer bekam indes Schulkleidung überreicht – und einige Dinge für ihr Zimmer. Die Zeitumstellung bereitete ihr am ersten Tag keine Probleme, aber an den nachfolgenden: Sie wachte morgens früh auf und ging‘s abends recht zeitig todmüde ins Bett. Die 15-Jährige hat ein eigenes Zimmer, teilt sich aber das Bad mit ihrer Gastschwester Victoria.

Gleich zu Beginn ihres Aufenthaltes in den USA zog es sie ins Schwimmbad, das mit mehreren Becken, zwei Wasserrutschen und „Lazy River“ (ein Kreis, in dem eine Strömung herrscht) so einiges zu bieten hat. Beim Shoppen am zweiten Tag stattete ihre Gastmutter sie mit neuen Sachen aus. „Am Abend folgten wir einer Einladung von Freunden zu einem Barbecue-Dinner mit Fleisch, Salat und Kartoffeln. Das war sehr nett.“

Die Unterrichtsfächer wollten dann schon sehr bald ausgesucht werden. Jacquelines Gasteltern begleiteten die 15-Jährige zur High School, um dies zu erledigen. „Ich musste American History oder Government, eine Wissenschaft, Englisch und Mathe nehmen. Die anderen drei Fächer waren Wahlfächer. Bei den Sprachen etwa konnte ich mich zwischen Japanisch, Chinesisch, Deutsch, Französisch, Spanisch oder Latein entscheiden. Zu den wählbaren Fächern zählten auch Theater, Kochen und Fashion.“

    Die High School, an der die Harpstedterin unterrichtet wird, sei riesig, so Jacqueline: „Die Distanz von einem Ende zum anderen beträgt rund 500 Meter.“

Das Wetter in Olathe habe sich unterdessen bislang nur von seiner Sonnenseite gezeigt. „Seit ich hier bin, hat es noch nicht einmal richtig geregnet. Fast jeden Tag herrschen Temperaturen um 35 Grad.“

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