Jugendliche aus Rastede verteilten gestern Geschenke in der Wittekindstadt

„Was ist eigentlich Glück ?“

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oller Vorfreude auf ihre Geschenk-Aktion waren die Jugendlichen und ihre beiden Begleiter gestern Mittag. ·

Wildeshausen - Von Andreas HenselerWILDESHAUSEN · „Wir alle streben nach Glück und einem erfüllten Leben“, sagte schon der römische Dichter und Staatsmann Seneca. Doch was ist Glück? Der Frage sind in dieser Woche acht Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren von der evangelischen Kirchengemeinde der St.-Ulrich-Kirche in Rastede im Rahmen einer Kreativ-Woche nachgegangen. Gestern machten sie mit ihrer Leiterin Heike Scharf und dem ehrenamtlichen Begleiter Uwe Fischer Station in der Wittekindstadt.

„In dieser Woche ging es in vielen Aktionen rund um das Thema ‚Was ist eigentlich Glück für mich ?‘“, klärte Heike Scharf gestern an der Alexanderkirche auf. Hier hatte die Gruppe das Glück gehabt, von Küster Wolfgang Jöllenbeck eine exklusive Kirchenführung zu bekommen, bevor die Jugendlichen am Nachmittag rund 40 Geschenke für verschieden Altersgruppen in der Innenstadt an völlig unbekannte Menschen verteilten. Diese kleinen Präsente waren von Rastedter Geschäftsleuten gespendet worden.

„Mit dieser Aktion wollen wir nicht nur sehen, wie die Menschen auf unsere Geste reagieren und ob sie dadurch ein wenig glücklicher werden. Wir wollen auch die Erfahrung machen, ob es uns glücklich macht, anderen Menschen eine Freude zu bereiten“, sagte Carina Harms (18) und spielte auf das Sprichwort „Geben ist seliger denn nehmen“ an. Apropos Sprichwort: Außer den Geschenken wurden auch Glücksbotschaften wie „Glück ist das Licht der Welt“ verteilt.

Ein Ausflug zum Lopshof-Café in Dötlingen, in dem Menschen mit einem Handicap arbeiten, trug bei den Jugendlichen mit zu ihrer „Glückserfahrung“ bei. „Es ist für die behinderten Menschen ein Glück, dass sie dort in den Arbeitsalltag integriert sind und ein normales Leben führen können. Für uns dagegen ist es Glück, dass wir nicht mit einem Handicap leben müssen“, betonte Svenja Niemeyer (16).

Untergebracht war die Gruppe in einem Ferienhaus in Ostrittrum. Angereist waren sie mit ihren Fahrrädern im Gepäck mit der NordWestBahn von Rastede nach Huntlosen. Von hier ging es mit den Drahteseln weiter zum Zielort, von wo aus die Ausflüge nach Wildeshausen oder auch nach Hatten unternommen wurden.

„Uwe Fischer und ich haben Tage voller Spaß und Erholung sowie mit viel Herz mit den Jugendlichen erlebt. Es war eine zufriedene und ausgeglichene Gruppe, in der uns besonders der Zusammenhalt gefallen hat“, blickte Heike Scharf zurück. Sie habe nie das Gefühl gehabt, eine Gruppe zu leiten, sondern, dass sie auf einem Familienausflug gewesen sei, auf dem Uwe Fischer ihr „Teamer“ gewesen sei. „Auch wir haben mit den beiden Glück gehabt“, waren sich Annabelle Eisold (17) und Merthe Stephan (18) und die anderen „Glücksforscher“ einig.

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