Unwetter ruft die Feuerwehr Wardenburg auf den Plan

Zwei Flächenbrände nach Blitzeinschlägen

Ein Blitzeinschlag entzündete die ausgetrocknete, etwa drei Quadratmeter große Rasenfläche.

Wardenburg - Vor allem die Hitze und Trockenheit waren die Auslöser für Brandeinsätze in den vergangenen Wochen. Doch auch der herbeigesehnte Regen brachte für die Feuerwehrleute in Wardenburg keine Ruhepause – im Gegenteil. Im Verlauf des Unwetters, das am Sonnabend durch die Gemeinde zog, schlugen im südwestlichen Teil Wardenburgs mehrere Blitze ein.

„Nach einem Blitzschlag alarmierten Anwohner über den Notruf 112 die Feuerwehr. Daraufhin alarmierte die Großleitstelle Oldenburg die Ortsfeuerwehr Wardenburg um 13.49 Uhr mit der Einsatzmeldung ,Schuppenbrand‘ in die Straße Stapelriede in Wardenburg“, berichtet die Feuerwehr. Bereits auf der Anfahrt nahmen die Feuerwehrleute eine Rauchsäule wahr. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Wardenburg stellte sich heraus, dass ein Blitz neben den Schuppen eines Wohnhauses eingeschlagen war und das Erdreich in Brand gesetzt hatte. „Die Flammen drohten sich auszubreiten und sowohl auf den Schuppen als auch auf eine angrenzende moorige Wiese überzugreifen“, heißt es weiter. Nachdem klar war, dass keine Personen in Gefahr waren, ordnete Einsatzleiter Oliver Ehmen umgehend die Brandbekämpfung an.

35 Feuerwehrleute aus Wardenburg mussten am Sonnabendnachmittag ausrücken.  J Fotos: Jochen Brunßen

Mit dem Tanklöschfahrzeug, das 2. 500 Liter Wasser mitführt, wurde die rund drei Quadratmeter große Fläche abgelöscht. Im Verlauf des Einsatzes entdeckten die Einsatzkräfte rund 100 Meter entfernt auf der Wiese einen weiteren Flächenbrand, der ebenfalls durch einen Blitzschlag entfacht worden war.

Mithilfe von Feuerpatschen und Kleinlöschgeräten wurde auch dieser Entstehungsbrand durch die Einsatzkräfte umgehend gelöscht und eine Ausbreitung auch diese Brandes verhindert. Gegen 14.30 Uhr war der Einsatz für die rund 35 Brandschützer, die mit sieben Fahrzeugen ausgerückt waren, beendet.

Beteiligt waren ferner der Malteser Hilfsdienst aus Sandkrug, die Polizei und ein Mitarbeiter der EWE.

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