Kreistagsfraktion schlägt Zusammenarbeit mit einer Einrichtungen in Oldenburg vor

IGS in Wardenburg: SPD möchte Kontinuität durch Kooperation erreichen

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Mediengruppe Kreiszeitung

Wardenburg/Landkreis - Die SPD-Kreistagsfraktion regt eine Kooperation zwischen den Integrierten Gesamtschulen (IGS) des Landkreises und der Stadt Oldenburg an. In einem Schreiben an Landrat Carsten Harings bittet sie darum, Möglichkeiten und Voraussetzungen für eine solche Zusammenarbeit in Erfahrung zu bringen.

Hintergrund des Vorstoßes ist die fehlende Sekundarstufe II an der IGS in Wardenburg. Schüler, die nach Abschluss der zehnten Klasse auch die Oberstufe (Sekundarstufe II) besuchen wollen, müssen dafür zwangsläufig die Schule wechseln. Die ersten Jugendlichen, die davon betroffen sein könnten, werden die IGS „Am Everkamp“ im Sommer 2016 mit dem Sekundarabschluss I verlassen.

„Soweit sie danach eine gymnasiale Schule des Sekundarbereichs II besuchen möchten, besteht dazu Wahlfreiheit“, erläutern die Sozialdemokraten. Das heißt, dass sie beispielsweise zur Graf-Anton-Günther-Schule in Oldenburg oder zum Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Ahlhorn wechseln können. Doch eine Option fehle momentan. Denn: Eltern, die sich bei der Schullaufbahn ihres Kindes für den Besuch einer IGS entschieden haben, hätten laut dem Schreiben häufig den Wunsch nach Kontinuität. Mit anderen Worten: Sie wollen, dass ihre Kinder die Möglichkeit haben, diese Schulform auch nach Abschluss der Sekundarstufe I weiter zu besuchen. Und dazu bereits bei der Entscheidung für eine IGS konkrete Aussagen erhalten zu wollen, findet die SPD berechtigt.

Auf die Idee einer Kooperation sind die Kreistagsabgeordneten gekommen, weil die IGS in Wardenburg „in der Anlaufphase nicht über ausreichende Schülerzahlen für einen Sekundarbereich II verfügen dürfte“. Als Beispiel für einen potenziellen Partner nennt die SPD die Einrichtung im Oldenburger Stadtteil Kreyenbrück. Sie bittet den Landrat, Gespräche mit der Stadt Oldenburg und weiteren Beteiligten zu führen, „ob eine solche Kooperation denkbar wäre und welche Voraussetzungen zu erfüllen wären“. Das Ergebnis solle dann im Arbeitskreis Schulstruktur und im Fachausschuss beraten werden.

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