Impfzentrum ändert Immunisierung für Menschen unter 61 Jahren

Inzidenzwert am Mittwoch bei 178,8

Keine Entspannung in Sicht: Der Inzidenzwert steigt auf 178,8 im Landkreis Oldenburg.
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Keine Entspannung in Sicht: Der Inzidenzwert steigt auf 178,8 im Landkreis Oldenburg.

Wildhausen – Der Anstieg der kumulativen Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Oldenburg setzt sich fort. Das Landesgesundheitsamt meldet für den Erfassungszeitpunkt Mittwoch um 9 Uhr einen Wert von 178,8. Am Vortag lag der Wert noch bei 171,1.

Bei den Nachbarkommunen ist die Lage sehr unterschiedlich. Aus dem Landkreis Cloppenburg wird ein Wert von 215,6 übermittelt, im Landkreis Vechta liegt er bei 148,8, in Delmenhorst bei 139,2 und im Landkreis Diepholz bei 93.

Ab dem 1. April gilt im Landkreis Oldenburg eine neue Allgemeinverfügung mit Ausgangssperren von 21 Uhr bis 5 Uhr in der Stadt Wildeshausen sowie den Gemeinden Großenkneten und Wardenburg.

Bei Verdacht in Quarantäne

Als ein weiteres Mittel zur Eindämmung der Corona-Pandemie sieht die Allgemeinverfügung der Kreisverwaltung die Anordnung der Quarantäne für ansteckungs- oder krankheitsverdächtige Personen vor. Dies ist von besonderer Bedeutung für die Fälle, die bei der Bürgertestung einen positiven Antigentest vorliegen haben.

Bei einem positiven Antigentest ist eine zeitnahe PCR-Testung erforderlich. Zwischenzeitlich hat sich der Betroffene selbstständig in Quarantäne zu begeben. Die Quarantäne gilt für 14 Tage. Sollte die nachfolgende Kontroll-PCR-Testung ein negatives Ergebnis zeigen, kann die Quarantäne vom Gesundheitsamt vorzeitig beendet werden.

Weitere Ausgangssperren möglich

Die Kreisverwaltung wird die Lage nach eigenen Angaben weiterhin fest im Blick behalten und nach Bedarf zielgerichtet nach oben oder unten nachsteuern. „Dabei kann nicht ausgeschlossen werden, dass in den nächsten Tagen noch die eine oder andere Gemeinde aufgrund der Entwicklung der jeweiligen Inzidenzzahl ebenfalls mit einer Ausgangssperre belegt werden muss“, heißt es in einer Mitteilung.

Im Impfzentrum wird seit Mittwoch der Impfstoff von AstraZeneca nur noch für Menschen ab 61 Jahren, die den Priorisierungsgruppen 1 und 2 angehören, zur Verfügung stehen. Das teilte Frank Flake von den Maltesern mit. Für die nächsten Tage sei die Versorgung der jüngeren Menschen mit den anderen Impfstoffen gesichert. „Wir haben alle drei Stoffe vor Ort“, so Flake. Unklar sei derzeit noch, welche Mengen in den kommenden Wochen geliefert werden.

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