20-Jähriger stirbt bei Rammarbeiten für Windkraftanlage

Tod auf der Baustelle

Oldenburg - WESTERBURG (cs) · Ein tragischer Unfall ereignete sich gestern in Westerburg (Gemeinde Wardenburg): Beim Bau neuer Windkraftanlagen wurde ein 20-jähriger Arbeiter tödlich verletzt.

Bei Rammarbeiten für das Fundament der Anlage erlitt der Mann tödliche Kopfverletzungen. Der 20-Jährige aus Sachsen-Anhalt, der für eine Bremerhavener Tiefbaufirma arbeitete, hing an einem Klettergeschirr mehrere Meter in der Luft. Er arbeitete mit der Ramme, die das Fundament für die Windkraftanlage vorbereitet. Vermutlich durch einen technischen Defekt an der Arbeitsmaschine wurde ein Seil gegen die obere Körperhälfte des Mannes geschlagen. Wie genau das passieren konnte, steht noch nicht fest. „Die Ermittlungen dauern an“, sagte Polizeipressesprecher Carsten Grallert gestern.

Um kurz nach 7 Uhr wurden Rettungskräfte und Feuerwehr alarmiert. Da der Mann in der Luft hing, gestaltete sich die Befreiung des 20-Jährigen schwierig. Zunächst wurde noch eine Drehleiter der Berufsfeuerwehr Oldenburg angefordert. Schließlich gelang es aber mit Hilfe eines Baggers, an den Verletzten heran zu kommen. Die Versuche vom Notarzt und der Besatzung eines Rettungswagens der Malteser aus Sandkrug, das Leben des jungen Arbeiters zu retten, waren aber vergeblich: Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Ein aus Bremen angeforderter Rettungshubschrauber landete zwar in Westerburg, kam aber nicht mehr zum Einsatz. Die Feuerwehr Littel wurde ebenfalls angefordert und war mit zehn Leuten vor Ort.

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