„Ortec Logiplan“ begründet Umzug mit Evolution / Bremen macht unschlagbare Angebote

„Wachstumsmöglichkeiten nutzen“

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Geschäftsführer Stefan Huntemann verlässt Wildeshausen, weil sein Unternehmen in Bremen bessere Bedingungen vorfindet.

Wildeshausen - Die Möglichkeit, an einem attraktiven Standort weiter wachsen zu können und ein gutes Umfeld für qualifizierte Nachwuchskräfte zu bieten, sind neben den lukrativen Förderungen durch das Land Bremen die entscheidenden Argumente für einen Umzug des Unternehmens „Ortec Logiplan“ von Wildeshausen nach Bremen.

Wie berichtet, wird das Unternehmen, das sowohl Laderaum- wie auch Tourenplanung weltweit für namhafte Unternehmen wie Coca-Cola, Hermes oder Ferrero organisiert und optimiert, zum 1. Januar 2015 nach Bremen in die Überseestadt wechseln.

„Unsere Arbeit ist international ausgerichtet“, erklärte Geschäftsführer Stefan Huntemann im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Teams seien überall in der Welt unterwegs. Zu den Aufgaben gehörten Wartung und Unterstützung der Systeme, die von den Kunden genutzt würden.

„Da wir weiter wachsen wollen, benötigen wir junge Leute, die studiert sind“, so Huntemann. Diese müssten flexibel und sprachbegabt sein sowie viel reisen. „Wir haben Probleme, solche Menschen dafür zu begeistern, nach Wildeshausen zu kommen“, umreißt der Geschäftsführer ein Problem angesichts von Konkurrenten, die beispielsweise in Hamburg ein attraktiveres Umfeld bieten können. Zudem sei es schon schwierig, den Kunden zu vermitteln, wo Bremen sei. „Dann zu erklären, wo Wildeshausen liegt, ist fast unmöglich“, so Huntemann. In Bremen könne das Unternehmen in ein nagelneues und barrierefreies Gebäude einziehen, in dem sogar Flächen für weiteres Wachstum zur Verfügung stehen würden. Zudem lockten Bremen sowie ein Investor mit großzügigen Subventionen.

„Das Geld ist für uns nicht das entscheidende Argument, doch es ist auch nicht unwichtig“, so Huntemann. Er bedauere es, aus Wildeshausen weggehen zu müssen, zumal er hier verwurzelt sei, werbe aber um Verständnis, da 50 Prozent der 100 Mitarbeiter schon jetzt in Bremen wohnen würden.

Lobend äußert sich der Geschäftsführer über Bürgermeister Kian Shahidi. „Der hat sich richtig reingehängt und permanent bei uns gemeldet. Er hat einiges bewegt, aber unter dem Strich ist Bremen nun mal der attraktivere Standort“, sagt Huntemann. · dr

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