Zeitweise drohte die Stromversorgung zu versagen / 150 Feuerwehrleute aktiv

Unwetter über Wildeshausen: Johanneum-Keller überflutet

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Mit vereinten Kräften versuchten die Mitarbeiter des Krankenhauses Johanneum das Wasser aus dem Keller zu drängen. ·

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Das hat Wildeshausen schon lange nicht mehr erlebt. Ab 18 Uhr goss es wie aus Kübeln über der Kreisstadt. Im Nu standen Straßen und Keller unter Wasser. Ganz hart traf es das Krankenhaus Johanneum. Dort stieg das Wasser im Keller bis 1,50 Meter hoch. Zwar war das Unwetter nach etwa einer Stunde vorbei, die Schäden waren jedoch immens.

So wurden alle verfügbaren Mitarbeiter des Krankenhauses gerufen, um zu helfen, den Keller vom Wasser zu befreien. Bis in die Nacht waren die Feuerwehren damit beschäftigt, den Keller auszupumpen. Der Wassereinfluss war so stark, dass die Stromversorgung zu versagen drohte. Es gelang den Einsatzkräften, dies zu verhindern, jedoch brachte das Unwetter die Telefonanlage im wahrsten Sinne des Wortes zum Schweigen. Feuerwehrkräfte blieben im Krankenhaus, um mit ihren Funkgeräten eine Notfallkommunikation aufzubauen. Gegen 22 Uhr war das Krankenhaus aber wieder normal per Telefon zu erreichen, die Visbeker Straße jedoch war noch deutlich länger für den Verkehr gesperrt, weil dort Feuerwehrwagen standen und das Wasser in den Kanal gepumpt wurde.

In der Hochzeit des Einsatzes waren über 150 Feuerwehrkameraden im Einsatz. Gegen 21.30 Uhr hatte die Einsatzzentrale exakt 50 Einsätze gezählt. Da waren die vielen Keller, in denen das Wasser nur wenige Zentimeter hochstand, die unwichtigsten, zumal die Feuerwehr dort nicht abpumpen konnte. In einigen Kellern von Wohnhäusern im Ort stand das Wasser jedoch auch bis unter die Decke.

Innerhalb kurzer Zeit wurden die Einsatzkräfte aus Wildeshausen und Düngstrup, aus Dötlingen und Neerstedt sowie aus Ahlhorn und Wardenburg zusammengezogen, um zu helfen. Auch die Schnelleinsatzgruppe der Malteser war aktiv.

Offenbar war das Unwetter mit voller Stärke auf Wildeshausen getroffen, die Nachbargemeinden kamen weitgehend ungeschoren davon. Manche Bürger hingegen nahmen die Regenmassen gelassen. Einige ließen sich einfach nassregnen. Auf der Otto-Hahn-Straße stand das Wasser gegen 18.15 Uhr zeitweise über 25 Zentimeter hoch. Dort versuchten Kinder in einer Zinkwanne zu surfen.

Unwetter über Wildeshausen

Das hat Wildeshausen schon lange nicht mehr erlebt. Ab 18 Uhr goss es wie aus Kübeln über der Kreisstadt. Im Nu standen Straßen und Keller unter Wasser. © Mediengruppe Kreiszeitung / Jannik Stiller
Das hat Wildeshausen schon lange nicht mehr erlebt. Ab 18 Uhr goss es wie aus Kübeln über der Kreisstadt. Im Nu standen Straßen und Keller unter Wasser. © Mediengruppe Kreiszeitung / Jannik Stiller
Das hat Wildeshausen schon lange nicht mehr erlebt. Ab 18 Uhr goss es wie aus Kübeln über der Kreisstadt. Im Nu standen Straßen und Keller unter Wasser. © Mediengruppe Kreiszeitung / Jannik Stiller
Das hat Wildeshausen schon lange nicht mehr erlebt. Ab 18 Uhr goss es wie aus Kübeln über der Kreisstadt. Im Nu standen Straßen und Keller unter Wasser. © Mediengruppe Kreiszeitung / Jannik Stiller
Das hat Wildeshausen schon lange nicht mehr erlebt. Ab 18 Uhr goss es wie aus Kübeln über der Kreisstadt. Im Nu standen Straßen und Keller unter Wasser. © Mediengruppe Kreiszeitung / Jannik Stiller
Das hat Wildeshausen schon lange nicht mehr erlebt. Ab 18 Uhr goss es wie aus Kübeln über der Kreisstadt. Im Nu standen Straßen und Keller unter Wasser. © Mediengruppe Kreiszeitung / Jannik Stiller
Das hat Wildeshausen schon lange nicht mehr erlebt. Ab 18 Uhr goss es wie aus Kübeln über der Kreisstadt. Im Nu standen Straßen und Keller unter Wasser. © Mediengruppe Kreiszeitung / Jannik Stiller
Das hat Wildeshausen schon lange nicht mehr erlebt. Ab 18 Uhr goss es wie aus Kübeln über der Kreisstadt. Im Nu standen Straßen und Keller unter Wasser. © Mediengruppe Kreiszeitung / Jannik Stiller
Das hat Wildeshausen schon lange nicht mehr erlebt. Ab 18 Uhr goss es wie aus Kübeln über der Kreisstadt. Im Nu standen Straßen und Keller unter Wasser. © Mediengruppe Kreiszeitung / Jannik Stiller
Das hat Wildeshausen schon lange nicht mehr erlebt. Ab 18 Uhr goss es wie aus Kübeln über der Kreisstadt. Im Nu standen Straßen und Keller unter Wasser. © Mediengruppe Kreiszeitung / Jannik Stiller
Das hat Wildeshausen schon lange nicht mehr erlebt. Ab 18 Uhr goss es wie aus Kübeln über der Kreisstadt. Im Nu standen Straßen und Keller unter Wasser. © Mediengruppe Kreiszeitung / Jannik Stiller
Das hat Wildeshausen schon lange nicht mehr erlebt. Ab 18 Uhr goss es wie aus Kübeln über der Kreisstadt. Im Nu standen Straßen und Keller unter Wasser. © Mediengruppe Kreiszeitung / Jannik Stiller
Das hat Wildeshausen schon lange nicht mehr erlebt. Ab 18 Uhr goss es wie aus Kübeln über der Kreisstadt. Im Nu standen Straßen und Keller unter Wasser. © Mediengruppe Kreiszeitung / Jannik Stiller
Das hat Wildeshausen schon lange nicht mehr erlebt. Ab 18 Uhr goss es wie aus Kübeln über der Kreisstadt. Im Nu standen Straßen und Keller unter Wasser. © Mediengruppe Kreiszeitung / Jannik Stiller
Das hat Wildeshausen schon lange nicht mehr erlebt. Ab 18 Uhr goss es wie aus Kübeln über der Kreisstadt. Im Nu standen Straßen und Keller unter Wasser. © Mediengruppe Kreiszeitung / Jannik Stiller
Das hat Wildeshausen schon lange nicht mehr erlebt. Ab 18 Uhr goss es wie aus Kübeln über der Kreisstadt. Im Nu standen Straßen und Keller unter Wasser. © Mediengruppe Kreiszeitung / Jannik Stiller
Das hat Wildeshausen schon lange nicht mehr erlebt. Ab 18 Uhr goss es wie aus Kübeln über der Kreisstadt. Im Nu standen Straßen und Keller unter Wasser. © Mediengruppe Kreiszeitung / Jannik Stiller
Das hat Wildeshausen schon lange nicht mehr erlebt. Ab 18 Uhr goss es wie aus Kübeln über der Kreisstadt. Im Nu standen Straßen und Keller unter Wasser. © Mediengruppe Kreiszeitung / Jannik Stiller
Das hat Wildeshausen schon lange nicht mehr erlebt. Ab 18 Uhr goss es wie aus Kübeln über der Kreisstadt. Im Nu standen Straßen und Keller unter Wasser. © Mediengruppe Kreiszeitung / Jannik Stiller
Das hat Wildeshausen schon lange nicht mehr erlebt. Ab 18 Uhr goss es wie aus Kübeln über der Kreisstadt. Im Nu standen Straßen und Keller unter Wasser. © Mediengruppe Kreiszeitung / Jannik Stiller
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Das hat Wildeshausen schon lange nicht mehr erlebt. Ab 18 Uhr goss es wie aus Kübeln über der Kreisstadt. Im Nu standen Straßen und Keller unter Wasser. © Mediengruppe Kreiszeitung / Jannik Stiller
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Das hat Wildeshausen schon lange nicht mehr erlebt. Ab 18 Uhr goss es wie aus Kübeln über der Kreisstadt. Im Nu standen Straßen und Keller unter Wasser. © Mediengruppe Kreiszeitung / Jannik Stiller
Das hat Wildeshausen schon lange nicht mehr erlebt. Ab 18 Uhr goss es wie aus Kübeln über der Kreisstadt. Im Nu standen Straßen und Keller unter Wasser. © Mediengruppe Kreiszeitung / Jannik Stiller
Das hat Wildeshausen schon lange nicht mehr erlebt. Ab 18 Uhr goss es wie aus Kübeln über der Kreisstadt. Im Nu standen Straßen und Keller unter Wasser. © Mediengruppe Kreiszeitung / Jannik Stiller

Positiv: Bis 22 Uhr konnte die Polizei für den Bereich der Wittekindstadt keine Verkehrsunfälle aufgrund des Regens vermelden.

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