Stiftung fünf Jahre jung / „Wiegenfest“ wird am 21. September gewürdigt

Unterstützung sogar aus kirchenferneren Kreisen

Harpstedt - Von Jürgen BohlkenIn nur fünf Jahren hat die Harpstedter Kirchen-Stiftung ihren Kapitalstock auf fast 260 000 Euro anwachsen lassen. Ein schöner Erfolg und ein guter Grund, allen Spendern und sonstigen Unterstützern Dank zu sagen. Gelegenheit dazu besteht am Freitag, 21. September, während einer um 19 Uhr beginnenden – öffentlichen – „Geburtstagsfeier“. Pastor Gunnar Schulz-Achelis, Kuratoriumsmitglied und Stiftungsgeschäftsführer, verspricht allen Besuchern einen „lauschigen Abend“ mit Musik und Umtrunk in der Christuskirche.

Durch den Abend führen als charmante Moderatorinnen seine eigene Tochter Lisa sowie Charlyn Timmermann. Beide Mädchen gehören den „Feelings“ an. Dieser Jugendchor hat ebenso von dem Engagement der Stiftung profitiert wie etliche andere Gruppen, die der Feier anlässlich des fünften Wiegenfestes mit zum Erfolg verhelfen wollen.

„Andere Stiftungen entstehen mitunter als Folge einer Erbschaft. Wir sind hingegen seinerzeit bei null angefangen“, weiß Pastor Schulz-Achelis. Er selbst habe gelernt, dass die evangelische Gemeinde dank der Stiftung teils sogar auch kirchenfernere Bürger erreiche, die zwar nicht in Gottesdienste kämen, aber um den Nutzen der Kirche wüssten und bereit seien, dafür zu spenden. „Wir können dankbar sein, dass es so viele Menschen gibt, die sich engagieren – sei es im Kuratorium, im Zusammenhang mit den Benefizveranstaltungen oder aber als Spender“, sagt der Geistliche. Neulich habe es ein Treffen der Kirchenstiftungen und -fördervereine innerhalb des Kirchenkreises Syke-Hoya gegeben. Pastor Schulz-Achelis stellte dabei fest, wie erfolgreich die Harpstedter arbeiten. „Unsere Stiftung ist nicht nur eine der ältesten, sondern auch die mit dem größten Kapitalstock.“

Die konsequent genutzten Bonifizierungsrunden der Landeskirche hatten erheblich zu dem recht schnellen Anstieg des Stiftungskapitals beigetragen. Der Grundstock selbst bleibt auf ewig unangetastet. Lediglich die „Früchte“ in Form der Zinsen werden „geerntet“, um Projekte in der evangelischen Gemeinde zu unterstützen. Der Kuratoriumsvorsitzende Dieter Claußen würdigt die Stiftung als „sehr gute Einrichtung im Harpstedter Raum“, die schon „viel bewegt“ habe. Nutznießer seien etwa alle kirchlichen Musikgruppen und Chöre gewesen. Ein weiterer Schwerpunkt sei die Förderung der Jugendarbeit. „Wir haben unter anderem Freizeiten auf Spiekeroog unterstützt oder die Teilnahme an Jugendgruppenleiterausbildungen, um nur zwei Beispiele zu nennen“, so Claußen. „Einzig die niedrigen Zinsen bereiten uns ein bisschen Probleme und verhindern, dass wir nicht ganz so viel ausschütten können, wie wir gern würden, aber darauf haben wir ja keinen Einfluss.“

Es war nicht zuletzt das erfolgreiche Harpstedter Beispiel, das mehrere evangelische Gemeinden im Kirchenkreis dazu bewog, ebenfalls Stiftungen zu gründen. „Dazu zählen Barrien, Brinkum und Syke“, erläutert Gunnar Schulz-Achelis. Es treffe sich gut, dass die hiesige Kirchen-Stiftung in ihrem „Jubiläumsjahr“ einen von Claudia Dänekas layouteten Kalender für 2013 mit Luftbildern von Martin Saathoff aufgelegt habe, den es nach wie vor zum Stückpreis von 14,95 Euro im „kleinen Weinladen“, im Bücherlädchen und bei Schreibwaren Beuke zu kaufen gebe.

Den Abend anlässlich des fünften Geburtstages werden alle kirchengemeindlichen Chöre und Musikgruppen, die stiftungsseitige Unterstützung erfahren haben, mit Beiträgen versüßen. Die beiden Moderatorinnen führen Kurzinterviews mit Kuratoriumsmitgliedern und weiteren Aktivposten. Kinderkirchenmitarbeiterin Jacqueline Sendmeyer berichtet kurz vom Kindergottesdiensttag der Landeskirche in Hildesheim. Sinn und Wirken der Stiftung sollen ebenfalls deutlich werden. Bei Getränken klingt der Abend dann im Nordschiff der Kirche in gemütlicher Runde aus.

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