Elternvertreter des Kindergartens Dötlingen informieren über Volksbegehren und animieren zum Mitmachen

Unterschriften für bessere Schulen

Birgit Schachtschneider, Enrico Scudlo mit Sohn Eric, Kirsten Hess, Frank Klockgether, Gunda Ahrens und Nicole Senf-Wolf mit Luca (v.l.) beschäftigten sich gestern mit den Zielen des Volksbegehrens Schulen.

Dötlingen - (ts) · „Wieso? Mein Kind ist doch noch gar nicht in dem Alter.“ Für diese Ausrede hätten Elternvertreterin Birgit Schachtschneider und ihre Mitstreiter, die gestern beim Kindergarten „Dötlinger Strolche“ Unterschriften für bessere Schulen in Niedersachsen sammelten, kein Verständnis gehabt. „Denn auch die Kindergartenkinder sind schnell im Schulalter.“

Bei einem Großteil der Mütter und Väter stießen Birgit Schachtschneider, Kirsten Hess und Fred Klockgether aber auf offene Ohren. Schließlich geht es um die Bildung und damit auch Zukunft ihrer Kinder. Und die ist eigentlich allen Eltern eine Unterschrift wert. Mit dieser beteiligen sie sich am „Volksbegehren Schulen“, das die leichtere Einführung einer Gesamtschule, das Abitur nach 13 Jahren sowie den Erhalt der vollen Halbtagsschule in den Grundschulen als Ziele hat. 608 731 Unterschriften werden niedersachsenweit benötigt, um den Landtag zur Gesetzesänderung in diesen Bereichen zu bewegen.

Die Elternvertreter des Dötlinger Kindergartens trugen gestern ihren Teil zur Aktion bei. Sie fingen die Mütter und Väter, die ihre Kinder abholen wollten ab, und informierten sie ausführlich über das Volksbegehren. „Wir hatten vorab im Gemeindeelternrat beschlossen, dass wir uns an dieser landesweiten Initiative beteiligen und die Eltern aufklären möchten“, informierte Schachtschneider.

Auch die Elternvertreter der Grundschule Dötlingen seien bereits aktiv geworden, hätten Unterschriftenlisten zum Beispiel in der Apotheke und im Dorfladen ausgelegt. „Die Grundschule ist schließlich auch direkt betroffen“, so Schachtschneider. „Zum Sommer verlieren wir die volle Halbtagsschule und bekommen die verlässliche Grundschule.“ Auch über diese Folgen wurden die Eltern vor dem Kindergarten informiert.

Dass sich die Unterstützung des Volksbegehrens schwieriger gestaltet als gedacht, bestätigten die Elternvertreter. „Da werden einem viele Hürden in den Weg gelegt. Das Ganze ist sehr bürokratisch“, so Schachtschneider.

Insgesamt ein Jahr Zeit haben die Aktiven des Volksbegehrens, um die über 600 000 Unterschriften zusammen zu bekommen. Die Aktion startete am 2. Dezember 2009. Weitere Informationen gibt es im Internet unter http://www.volksbegehren-schulen.de.

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