Neue FTZ wird Anfang 2014 eingeweiht / DRK nutzt die freigewordenen Räume

Umzug steht bevor

FTZ-Leiter Gerd Wiechmann, DRK-Kreisgeschäftsführer Jürgen Vosteen, DRK-Ortsvereinsmitglied Andreas Strodthoff, Landrat Frank Eger und der DRK-Kreisvorsitzender Gerold Sprung (von links) informierten über den FZT-Neubau und den Umzug des DRK.
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FTZ-Leiter Gerd Wiechmann, DRK-Kreisgeschäftsführer Jürgen Vosteen, DRK-Ortsvereinsmitglied Andreas Strodthoff, Landrat Frank Eger und der DRK-Kreisvorsitzender Gerold Sprung (von links) informierten über den FZT-Neubau und den Umzug des DRK.

Ganderkesee / Landkreis - Von Jan Schmidt. Der Bau der neuen Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Ganderkesee ist quasi abgeschlossen. Das teilten gestern Landrat Frank Eger, Ordnungsdezernent Christian Wolf und FTZ-Leiter Gerd Wiechmann im Rahmen einer Pressekonferenz mit.

Der Umzug von der Urneburger Straße in die neuen Räume an der Westtangente werde im Juli und August in Angriff genommen. Die offizielle Einweihung soll am 26. April 2014 über die Bühne gehen, verbunden mit einem Tag der offenen Tür. „Eigentlich wollten wir schon etwas früher, im Herbst dieses Jahres fertig sein“, berichtete Eger. Jedoch habe der frostige Winter die Pflasterarbeiten erschwert. Dass es nun zu einer leichten Verzögerung komme, bringe jedoch auch positive Umstände mit sich: „Wir konnten das eine oder andere hinzufügen, das ursprünglich noch nicht eingeplant war.“ Dazu zähle zum Beispiel die Einrichtung eines Fahrstuhls. So könnten auch Rollstuhlfahrer die Sitzungsräume im Obergeschoss erreichen.

Die Kostenplanung sei dadurch nicht nennenswert beeinflusst worden. Im Großen und Ganzen liege die Investitionssumme noch immer bei 4,2 Millionen Euro. „Vielleicht werden es 4,3 Millionen“, sagte Eger. Etwas mehr als zwei Millionen Euro stammten aus dem Konjunkturpaket II. Ohne die Finanz- und Wirtschaftskrise wäre der Neubau vielleicht gar nicht möglich gewesen, merkte der Landrat an.

Sobald die Feuerwehr ihre Sachen geräumt hat, stehen die Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bereit, um ihrerseits die frei gewordenen Räume an der Urneburger Straße zu nutzen. Nach dem Umzug der Feuerwehr soll das alte FTZ-Gebäude als Rettungswache für das DRK genutzt werden. Derzeit hat die Rettungswache ihren Sitz noch im Ganderkeseer Ortsteil Bookhorn. Warum die DRK-Mitglieder den Umzug aber schon seit geraumer Zeit herbeisehnen, erläuterte gestern DRK-Kreisvorsitzender Gerold Sprung: „Die hygienischen und baulichen Verhältnisse in Bookhorn sind – sagen wir – nicht in Ordnung.“ Schon seit 2006 habe es Überlegungen gegeben, wie man die Situation lösen könne. Sowohl ein Neubau als auch die Renovierung der Rettungswache seien im Gespräch gewesen – dann habe es die positive Nachricht gegeben, dass das FTZ-Gebäude an der Urneburger Straße bald frei werde. „Spätestens zum 1. September sind wir da raus“, kündigte Ordnungsdezernent Wolf gestern an. Ab diesem Zeitpunkt könnten auch die DRK-Mitglieder ihre Sachen zum neuen Standort schaffen. Anfang nächsten Jahres, so lautete gestern die Einschätzung von Gerold Sprung, werde die neue Rettungswache ihren Betrieb aufnehmen. Bis dahin sollen auch die Räume frisch saniert sein.

Landrat Eger betonte noch, dass der reibungslose Ablauf des Neubaus der FTZ nicht zuletzt auch auf die gute Arbeit der „Ideenschmiede“, bestehend aus der Leitung der FTZ, den Feuerwehrleuten und dem Ordnungsdezernenten Wolf, zurückzuführen sei. „Das ganze Projekt ist realitätstauglich vorbesprochen worden. Auch die Politik war von Anfang an mit eingebunden.“

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