Aktionstag „Nachhaltige Mobilität“ an der Grundschule Dötlingen dreht sich rund ums Fahrrad / Reifen selbst geflickt

Umweltfreundlich unterwegs

Während die einen während des Aktionstags fleißig ihre Fahrräder putzten, lernten andere, wie Reifen geflickt werden.
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Während die einen während des Aktionstags fleißig ihre Fahrräder putzten, lernten andere, wie Reifen geflickt werden.

Dötlingen - Da wurden die Speichen blank poliert, kleine Löcher in den Reifen geflickt und anschließend die Fahrkünste auf zwei Rädern getestet – rund ums Fahrrad drehte sich bei den Viertklässlern der Grundschule Dötlingen ein Aktionstag, der unter dem Motto „Nachhaltige Mobilität“ stand. Das Ziel: Bei den Kindern Spaß an der Fortbewegung mit einem umweltfreundlichen Verkehrsmittel wecken.

Dass sie einen Teil zum Umweltschutz beitragen können, wenn sie „mit dem Rad zur Schule fahren, statt sich von einem Benzinfresser kutschieren zu lassen“, hatten die jetzigen vierten Klassen mit ihren Lehrerinnen Marion Wilkening und Heidi Dittschar bereits vor einem Jahr erkannt. Damals stand ein Projekt zum Thema „Klima und Energie“ auf dem Programm, das die Schule mit Unterstützung des Regionalen Umweltbildungszentrums (RUZ) Hollen, Lernort Huntlosen, umgesetzt hatte.

Rund ein Jahr später trafen die Kindern nun erneut auf das Team des RUZ, das den Aktionstag zur Mobilität betreute und sich auf gut vorbereitete Schüler freuen konnte. Denn diese hatten mit ihren Klassenlehrerinnen schon intensiv trainiert.

Denn schließlich ging es nicht nur darum, den nachhaltigen Umgang mit dem Gebrauchsgegenstand „Fahrrad“ zu erlernen, ebenfalls durften die Schüler ihre Fahrkünste auf die Probe stellen. Hierzu war ein Geschicklichkeitsparcours aufgebaut, der so manchem Schüler bei sommerlichen Temperaturen den Schweiß auf die Stirn trieb. Neben einem Slalom und der Fahrt im Kreis standen auch das „Schneckenradeln“ sowie ein Reifen-Weitwurf auf dem Programm. Schwerer als gedacht, gestaltete sich auch das Radkorbball-Spiel. Dabei mussten die Mädchen und Jungen auf dem Fahrrad einen Ball transportieren und versuchen, diesen in einen Korb zu werfen.

Nicht ganz so sportlich ging es in der Abteilung „Rund um den Reifen zu“, wo die Kinder ihre Räder etwas besser kennen lernten. So erfuhren sie beispielsweise, wie sie einen Reifen flicken. Ebenfalls unternahmen sie Rollversuche am Schrägbrett.

Und klar: Wer sein Fahrrad häufiger nutzt, muss es pflegen. Gehört das Putzen meist nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen von Grundschüler, waren die Kinder diesmal fleißig bei der Sache und polierten ihre Räder blitzblank.

Lehrerinnen und RUZ-Betreuer waren sich am Ende sicher: Durch dieses umfassende Programm, das die Schüler mit großem Engagement absolvierten, dürften sie bestens für die nächste Bewährungsprobe vorbereitet sein. Denn Anfang Oktober erwartet sie die Prüfung für den Fahrrad-Führerschein. · ts

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