Schulis des Brettorfer Kindergartens durften beim Ersthelferlehrgang der Sandkruger Malteser selbst Hand anlegen

Umgang mit Pflaster, Verband und Wundauflage

Gegenseitig legten sich die Brettorfer Kindergartenkinder einen Verband an.

Neerstedt - (ts) · „Wie reagiert ihr, wenn hier im Kindergarten ein anderes Kind von der Schaukel fällt und weint?“ „Dann holen wir eine Erzieherin.“ „Und was macht ihr, wenn sich eure Mutter zuhause verletzt und kein anderer da ist, um zu helfen?“ „Dann rufen wir den Krankenwagen. Man muss die 112 wählen, da darf man aber nicht aus Spaß anrufen.“

Gunda Geisler von den Maltesern Sandkrug konnte gestern nur staunen. „Ihr wisst ja schon ganz gut Bescheid“, versicherte sie den zehn angehenden Schulkindern im Brettorfer Kindergarten „Filibuster“, wo sie im Rahmen eines Ersthelferlehrgangs zu Besuch war. Hier berichtete sie den Mädchen und Jungen zunächst über die Geschichte der Malteser. „Sie waren früher ein Ritterorden, der irgendwann nicht mehr kämpfen, sondern den Kranken, Schwachen und Armen helfen wollte“, erläuterte sie. „Aber was denkt ihr, bin ich heute mit einem Pferd da?“ „Nein, mit dem Krankenwagen“, antworteten die Kinder, die sich den Malteser-Wagen später alle selbst angucken durften.

Zuvor ging es aber darum, wie sie sich verhalten, wenn eine andere Person verletzt ist. „Hier im Kindergarten solltet ihr die Erzieherinnen rufen. Zuhause könnt ihr zum Beispiel auch einen Nachbarn zur Hilfe holen“, sagte Geisler. Ebenfalls erklärte sie den Schulis, wie sie einen Notruf richtig absetzten. „Ihr müsst dann die Fragen richtig beantworten und dürft nicht vorher auflegen“, betonte sie.

Ebenfalls lernten die Kinder, wie sie ein Pflaster aufkleben. „Ihr solltet es nur mit spitzen Fingern anfassen, damit keine Bakterien in die Wunde gelangen.“ Das durfte jedes Kind anschließend selbst ausprobieren – genauso wie das Verbandanlegen. Beim Hantieren mit Fixierbinde und Wundauflage erhielten sie natürlich Hilfe von Geisler. Auch Kindergartenleiterin Gudrun Löhlein und Erzieherin Rachel Lemmen machten mit. „Das klappt schon ganz gut“, war Geisler zufrieden, die am Ende allen Kindern eine Urkunde überreichte.

Heute ist ein weiterer Ersthelferlehrgang geplant – diesmal im Kindergarten „Dötlinger Strolche“.

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