Deborah Henkels schloss in Australien ihre Mutter und ihre Geschwister in die Arme / Ayers Rock bleibt unvergesslich

Überraschungsbesuch aus der Harpstedter Heimat

Ayers Rock hat Deborah Henkels (2.v.l.) tief beeindruckt.

Harpstedt - HARPSTEDT/SYDNEY (eb/vk) · Eine faustdicke, aber gleichwohl sehr schöne Überraschung erlebte Deborah Henkels (15), die als Gastschülerin ein Jahr in Sydney verbringt, kurz vor Weihnachten im Hause der Familie ihres Onkels, wo sie wohnt: „Es war ein ganz normaler – vielleicht sogar langweiliger – Tag, bis abends meine Gasteltern mitteilten, sie würden ins Theater fahren“, erinnert sich die 15-Jährige.

Tatsächlich aber ging‘s ganz woanders hin, nämlich zum Flughafen, um besondere Besucher abzuholen. „Ich verschluckte mich fast an meinem Schälchen Joghurt, als plötzlich meine eigene Mutter im Wohnzimmer stand!“, erzählt Deborah Henkels. „Ich konnte nur noch schreien, und als ich sie umarmte, bemerkte ich erst meine beiden Geschwister Judith und Jesse. Ich habe den Rest des Abends nur gegrinst. Diese Überraschung war einfach unglaublich.“

Rund fünf Monate lang hatte die Harpstedterin ihre Familie nicht gesehen. 14 Tage Zeit blieben nun für gemeinsame Unternehmungen. Museums- und Strandbesuche sowie Spaziergänge durch die Weltstadt standen auf dem Programm. „In den zwei Wochen sind wir so viel gelaufen, aber auch mit dem Bus gefahren wie in meinem ganzen Leben noch nicht. Besonders das Übersetzen mit der Fähre zum nördlichen Strandort Manly über den Hafen macht sehr viel Spaß“, weiß die Harpstedterin. Zum Jahreswechsel verreisten Deborahs aus-tralischen Gastgeber. Daher feierte sie mit ihrer Mutter und ihren beiden Geschwistern ins neue Jahr. „Wir genossen direkt am Wasser ein tolles Feuerwerk“, erzählt sie. Seit der Rückreise ihrer Angehörigen hütet sie als Babysitterin häufiger zwei „sehr süße“ Nachbarskinder. Die Bezahlung sei nicht schlecht: „So kommt das Geld der vielen Shopping-Trips wieder in die Tasche.“

Für zwei Tage flog die Harpstedterin mit ihrer aus-tralischen Verwandtschaft zum weltberühmten Ayers Rock, der in der Wüste liegt. Sie erzählt von Wanderungen und willkommenen Abkühlungen im Pool. „40 Grad Celsius hielten uns nicht davon ab, etwas zu unternehmen, doch das kostete uns reichlich Anstrengung. Ohne Wasser konnte man dort nicht überleben. Schilder mahnten, einen Liter pro Stunde zu trinken. Für die vielen wilden Kamele, die wir am Straßenrand gesehen haben, schien dies aber kein Problem zu sein. Trotzdem genoss ich den Ausflug sehr, allen voran den Felsen, der im Sonnenuntergang die Farbe wechselt. Hinter jedem Zeichen, jedem Loch und jeder kleinen Höhle des Steines steckt eine Geschichte der Aborigines. Ich habe wahrscheinlich über 300 Bilder allein von dem Felsen gemacht. Alles in allem war es ein wunderbares Erlebnis in Zentral-Australien. Ich fühlte mich so frei – und so weit weg von allem. Der Ausflug dauerte zwar nur 48 Stunden, aber die haben sich angefühlt wie sieben ereignisreiche und unvergessliche Tage.“

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