Rosenfreibad: Fliesenleger werden voraussichtlich nicht bis zum angepeilten Saisonstart fertig

Übergangslösung anvisiert

Das Fliesen und Verfugen im Umkleide- und Sanitärgebäude des Harpstedter Rosenfreibades wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Harpstedt - Von Jürgen Bohlken· Der Estrich ist verlegt. „Mit dem Fliesen werden wir aber sicher noch bis Mitte Mail brauchen“, hieß es gestern seitens der Sulinger Firma Leymann mit Blick auf die Arbeiten im Umkleide- und Sanitärtrakt des Rosenfreibades. Gleichwohl hält Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes am „Zeitfahrplan“ fest. Wenn das Wetter mitspiele, werde die neue Badesaison schon um den 1. Mai herum beginnen, sagte er auf Nachfrage.

Dafür allerdings müssen die Temperaturen stimmen, und zwar nicht nur tagsüber. Kühlt es weiterhin nachts bis auf wenige Plusgrade ab, wären die Kosten zur Beheizung des Beckenwassers immens. Dann würde der Saisonstart verschoben. Spätestens ab Sonnabend, 8. Mai, aber sollen die Pforten des Rosenfreibades für Gäste geöffnet sein.

Da die Sanierung des Umkleidetraktes dann womöglich noch nicht abgeschlossen ist, bemüht sich die Samtgemeinde um eine Ausweichlösung. Es gibt bereits einen konkreten Plan: Die Badegäste könnten eventuell übergangsweise die Umkleiden der Fußballer mitnutzen. In einem ersten Gespräch mit Vertretern des Harpstedter Turnerbundes (HTB) sei diese Lösung bereits als mögliche Option ins Auge gefasst worden; ein weiteres folge in der kommenden Woche, so Uwe Cordes. „Eventuell werden wir zudem wohl auch zwei oder drei Dixi-Klos aufstellen“, kündigte der Verwaltungschef an.

In einem „überschaubaren Rahmen“ hielten sich indes die Frostschäden an den Becken. „Da ist nicht sehr viel mehr passiert als in ganz normalen Wintern. Wir haben bei weitem nicht die Schäden zu beklagen, die in Umlandkommunen, etwa in Wildeshausen, aufgetreten sind“, vermeldete der Samtgemeindebürgermeister.

Davon, dass in Delmenhorst das „Delfina“ für veranschlagte 23 Millionen Euro erneuert wird und das Bad voraussichtlich erst im Juli 2011 zur Verfügung steht, profitiert die Samtgemeinde. Der Schwimmverein aus der Delmestadt habe entschieden, zunächst in Harpstedt zu trainieren, so Cordes. Auch in Sachen Shuttle-Verkehr tue sich etwas. Die „Delbus“ und die Delmenhorst-Harpstedter Eisenbahn (DHE) GmbH hätten den Auftrag erhalten, ein Angebot für die Einrichtung eines „Bäderbusses“ vorzulegen. Der solle während der Saison aus der Delmestadt über Adelheide und Groß Ippener – mit Haltepunkt dort – nach Harpstedt und zurück rollen. Die Verkehrsunternehmen hätten zudem die Vorgabe bekommen, ein Kombi-Ticket anzubieten. Will heißen: Nutzer des Shuttle-Verkehrs würden einen Preis für Beförderung und Einzelkarte für das Rosenfreibad bezahlen. Wie Bernhard Springer von der DHE gestern auf Nachfrage berichtete, sei das Angebot inzwischen raus. Es sei nun von den Stadtwerken Delmenhorst und der Samtgemeinde zu prüfen. Um dem Ergebnis nicht vorzugreifen, nannte Springer noch keine Einzelheiten.

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