Sitzung des Bauausschusses

Turnhalle soll gebaut werden

Wildeshausen - Von Joachim Decker· Zuhörer konnten den Diskussionen kaum noch folgen: Der städtische Bau- und Umweltausschuss hat sich gestern Abend bei zwei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen dafür entschieden, die Turnhalle an der St.-Peter-Straße in Nord-Süd-Ausrichtung zu bauen. Dabei soll jedoch auf den Erhalt oder Neubau einer kleinen Gymnastikhalle verzichtet werden.

Vorausgegangen war der Entscheidung eine von der CDU beantragte Sitzungsunterbrechung, die sich nochmals mit dem Nutzerkreis (Arbeitskreis) abstimmen wollte. Zuvor sah alles ganz anders aus, denn der Arbeitskreis hatte angeregt, die Halle ohne Mehrzweckhalle in West-Ost-Richtung zu bauen und dies auch in der Politik und bei der Verwaltung eingebracht.

Genau in diese Richtung tendierte zunächst auch die Mehrheitsgruppe. „Es ist wichtig, dass wir die Nutzer beteiligen und nach dem Bürgerwillen handeln“, betonte Stephan Rollié (CDU). Architekt Ulrich Ahlert aber „warnte“ vor dieser Variante, da der Eingang dann in Richtung Straße ausgerichtet wäre: „In einigen Bundesländern ist das gar nicht mehr erlaubt. Auch wir sollten aus Sicherheitsgründen darauf verzichten und den Eingang für die Kinder in Richtung Schulgebäude ausrichten.“

Hatte sich Detlef Mentel, der im Arbeitskreis die Sportler vertreten hatte, auf Grund des Mehrheitsbschlusses ebenfalls dafür ausgesprochen, die Halle in Ost-West-Richtung zu bauen, so stellte die Leiterin der Holbeinschule, Heike Röhl, alles wieder auf den Kopf: „Nachdem, was ich hier heute gehört habe, scheint die andere Variante doch besser zu sein.“ Auch wenn bislang noch nie etwas passiert sei, so müsse die Sicherheit an erster Stelle stehen: „Sollte auch nur ein Kind verunglücken, weil wir den Eingang in Richtung Straße gebaut haben, würden wir alle uns ewig Vorwürfe machen.“

Den Anregungen des Planers sowie der SPD, UWG und Grünen, die bestehende Mehrzweckhalle optional stehen zu lassen, um mehr und während der Bauphase der Halle überhaupt Trainingsraum zur Verfügung zu haben, folgte die Mehrheitsgruppe nicht. Hier wurde deutlich gemacht, dass die neue Zwei-Feld-Halle völlig ausreichend ist – auf die Sanierung der kleinen Halle soll verzichtet werden.

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