Luhard Potgieter nimmt am Rotary-Austausch teil und ist Gast in Wildeshausen

Von Südafrika an die Nordseeküste gereist

Luhard Potgieter und Johannes Lübke (r.) mit Südafrika-Flagge und Rugby-Trikot im Wildeshauser Wohnzimmer. ·
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Luhard Potgieter und Johannes Lübke (r.) mit Südafrika-Flagge und Rugby-Trikot im Wildeshauser Wohnzimmer. ·

Wildeshausen - Im Sommer durfte Johannes Lübke aus Wildeshausen Löwen-Babys in Südafrika streicheln, heute Nacht wird Luhard Potgieter aus Scottburgh mit Zehntausenden vor dem Brandenburger Tor in Berlin den Neujahrsbeginn feiern. Möglich macht das der Jugendaustausch von Rotary.

In diesen Tagen sind wieder einige Jugendliche in der Kreisstadt in Privatfamilien untergebracht. Während Gast Francisco Delgado aus Mexiko bei der Ziehung der Weihnachtstombola aktiv war, stand Luhard Potgieter aus Südafrika staunend und ein wenig fröstelnd an der Nordseeküste und wunderte sich über Ebbe, Flut und Watt. „Als wir ihm erzählten, dass es ans Meer geht, wollte er in kurzer Hose losfahren“, schmunzelt Mechthild Lübke, die für sechs Wochen die Gastmutter des 16-jährigen Südafrikaners ist, der Meer automatisch mit Baden und Sonne verbindet. Kein Wunder. In seiner Heimat sind es zurzeit über 30 Grad, es ist Hochsommer.

Als Johannes Lübke (15) aus Wildeshausen während der Sommerferien in Südafrika war, herrschte dort Winter. Doch richtig kalt war es dennoch nicht. „Wir waren zehn Tage auf Safari“, berichtet er. In diesem Rahmen habe er traditionelle Zulu-Dörfer besucht und die Big-Five (Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard) gesehen. An einem Tag durfte er ein Löwen-Baby streicheln, im Unterwassermuseum sah er Haie über sich schwimmen. „Eine tolle Erfahrung“, so der Wildeshauser, der auch drei Wochen in Südafrika zur Schule ging und dort eher Frontal-Unterricht erlebte: Der Lehrer erzählt, und die Schüler schreiben mit.

Luhard Potgieter ist noch bis zum 15. Januar hier. Da er sich sehr für Architektur interessiert, waren Günter, Mechthild und Johannes Lübke mit ihm im Museumsdorf Cloppenburg. Mit der Rotary-Gruppe fuhr er zum Ski-Fahren nach Österreich und besuchte unter anderem das Schloss Neuschwanstein, die Innenstadt von Heidelberg und Frankfurt. In München erlebte er einen Mittelalter-Weihnachtsmarkt.

„Weihnachtsmärkte haben wir bei uns auch“, erzählt er. „Aber die dauern in der Regel nur einen Tag.“ Wenn Luhard aus Berlin zurück ist, dann muss er in Vechta noch ein wenig zur Schule. „Das sollen die Jugendlichen schließlich auch mitbekommen“, so Gastvater Günter Lübke. · dr

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