Noch Plätze frei für Mädchen-Sommercamp zu Ferienstart

Stressfreie, „wilde“ Tage

Maria Rüschendorf und Mareike van't Zet (von links) bieten für das Camp ein abwechslungsreiches Programm.

Landkreis - (ck) · Viele Pflanzen auf einer Wiese geben einen guten Salat her.

Wer mehr darüber wissen möchte oder mal aus Löwenzahnwurzeln einen Kaffee rösten will, wer auf spannende Rallyes bei Tag und Nacht steht, mit Schlageisen und Feuerstein die Flammen für die Kochstelle entfachen und auch ansonsten auf viele Erlebnisse in der Natur steht, sollte sich für das Sommercamp anmelden, das vom 24. bis 26. Juni auf der „Großen Höhe“ bei Horstedt über die Bühne geht. Die Jungs müssen allerdings draußen bleiben – schließlich geht dieses Sommercamp auf die Organisation des Mädchenarbeitskreises vom Landkreis Oldenburg zurück.

„Zunächst hatten alle Mädchen, die an den Aktionstagen während der Osterferien die verschiedenen Angebote genutzt hatten, die Gelegenheit, sich auch für dieses Wildenis-Camp anzumelden“, berichtete gestern Mareike van't Zet vom Mädchenarbeitskreis. „Es gibt aber noch einige freie Plätze“, ergänzte ihre Kollegin in diesem Gremium, Maria Rüschendorf.

Als Fachfrau der Kreisverwaltung für den Kinder- und Jugendschutz würde sich Mareike van't Zet so ein Ereignis auch für die Jungen wünschen. Aber vielleicht beim nächsten Mal.

Nun jedoch, während der ersten Tage der Sommerferien, soll es einiges für zehn- bis 14-jährige Mädchen geben. „Zu einem wahnsinnig günstigen Preis“, urteilte Mareike van't Zet mit Blick auf die darin inbegriffenen Aktionen und zwei Übernachtungen in Tipis auf dem Gelände des Kultur- und Tagungshauses „Mikado“.

Das Brennen von Holzlöffeln, Klettern auf Bäume, Orientieren mit dem Kompass zählen ebenso dazu wie Spurensuchen im Wald – etwa nach Schlafplätzen von Rehen, leeren Vogelnestern und Beeren. Judith Wilms von der Wildnisschule leitet die Gruppe an.

Insgesamt soll diese Zeit den Mädchen nicht nur dazu dienen, nach den stressigen Schultagen wieder herunterzukommen. Sie sollen erkennen, was sie sich zutrauen können, wo ihre Grenzen liegen und welchen Weg sie künftig gehen wollen“, erläuterte Mareike van't Zet. Und wie nebenbei bildet sich im Verlauf von Vorhaben wie der Überquerung der Delme Teamgeist und Kommunikationsfähigkeit. „Da gibt es keinen Platz für Mobbing.“

Wer jetzt Interesse auf das Abenteuer-Camp hat, kann sich unter den Rufnummern 04431/85323 bei Mareike van't Zet oder 04431/2964 bei Maria Rüschendorf anmelden. Dort gibt es auch weitere Informationen.

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