Bridgeverein Wildeshausen bietet Übungstage an / Janko Katerbau erfolgreich

„Strategie ist gefragt“

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An drei Tischen spielten die Gäste am Mittwoch mit erfahrenen Bridgespielern. ·

Wildeshausen - Von Joachim Decker„In erster Linie ist beim Bridge Strategie gefragt“, machte Sigrid Schulze Temming-Hanhoff am Mittwoch in den Räumen des Bridgevereins Wildeshausen deutlich. Zum ersten Übungsnachmittag konnten sie und ihre Mitstreiter schon vier Gäste begrüßen: „Für den ersten Tag ist das schon eine sehr gute Resonanz.“

Auch wenn der Verein langfristig hofft, durch diese Übungstage neue Mitglieder gewinnen zu können, so soll in erster Linie allen, die sich schon einmal mit Bridge beschäftigt haben, die Möglichkeit gegeben werden, sich weiterzubilden.

„Ohne Verpflichtung, dem Verein beizutreten, kann jeder, der schon einmal gespielt, aber keine Partner mehr gefunden hat, hier sein Spiel noch attraktiver machen. Dafür stehen erfahrene Spieler des Vereins zur Verfügung“, erzählt Sigrid Schulze Temming-Hanhoff. Es gebe sehr viele Bridgespieler, die lediglich daheim spielen: „Dabei treten sie jedoch oft auf der Stelle und machen keine Fortschritte. Und genau das wollen wir ändern.“

Ein weiterer Wunsch des Vereins ist es, dass sich Schulen für das Kartenspiel interessieren und AGs gründen. „Auf diese Weise möchten wir mehr junge Leute an die Tische bekommen, wir benötigen dringend Nachwuchs“, betont Sigrid Schulze Temming-Hanhoff. Fakt sei, dass Bridge eben nicht nur etwas für alte Leute ist: „Beweise dafür sind in unseren Reihen die Brüder Janko und Tamo Katerbau, die schon seit Kindesbeinen dabei sind und sich auch mit 27 Jahren noch an diesem Kartenspiel erfreuen.“

In der Tat sind die beiden Brüder ganz groß im „Geschäft“. Während Tamo auf Regionalebene spielt, ist Janko international unterwegs. Erst im Herbst konnte er mit seinem Team während der Universitäts-Europameisterschaften in Polen den Sieg erringen. Für ihn sei es die Logik, die ihn schon seit nunmehr 17 Jahren am Bridge fasziniere: „Außerdem ist es nicht übertrieben, wenn ich sage, dass mit Bridge der geistige Horizont erweitert werden kann. Es ist eben mehr als nur ein Kartenspiel – neben voller Konzentration ist auch logisches Denken stark gefordert“, erzählte Janko schon vor einiger Zeit. Er sei sehr froh, dass seine Mutter ihm und seinem Zwillingsbruder Tamo seinerzeit das Bridgespiel beigebracht habe.

Das sind Worte, die Sigrid Schulze Temming-Hanhoff nur bestätigen kann: „Bridge kann das Gehirn bis ins hohe Alter fit halten.“ Sie hoffe, dass sich zu den nächsten Übungstagen, jeweils mittwochs von 16 bis 18 Uhr, noch mehr Spieler einfinden. Nichtmitglieder zahlen lediglich zwei Euro.

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