Großes Kulturfest im September / Ausstellung von Arbeiten verstorbener Wildeshauser Künstler

Stiftung für Unabhängigkeit

Einiges an Unterlagen liegt schon vor. Zudem der Entwurf für ein Glasfenster in der Alexanderkirche von 1963 von Henry Garde. Bernd Oeljeschläger, Horst Strömer und Hans-Christian Krohse (von links) hoffen auf weitere Leihgaben.

Wildeshausen - Von Joachim Decker· Es soll ein großes Kulturfest werden am Sonnabend, 4. September, in der Wildeshauser Innenstadt – mit einer Ausstellung von Bildern verstorbener Wildeshauser Künstler, Musik und Theater sowie einem Benefizkonzert in der Alexanderkirche. Anlass ist die „Stiftung für Kultur und Geschichte in Wildeshausen“, die Bürger- und Geschichtsverein (BGV) und Kulturkreis ins Leben rufen wollen.

„Damit möchten wir erreichen, dass wir etwas unabhängiger werden von den öffentlichen Mitteln“, waren sich gestern BGV-Vorsitzender Bernd Oeljeschläger und der Pressesprecher des Kul-turkreises, Horst Strömer, einig. Eine gewisse Summe habe der Verein bereits als Stiftungseinlage in der Hinterhand.

Schon gestern fielen so klangvolle Namen wie Karl Schwonn, Henry Garde, Franz Römer, Günter Schönfeld und Irmapia Bahrenburg, die älteren Wildeshausern noch bestens bekannt sein dürften für ihre Verdienste um die Kunst in der Wittekindstadt. Und Werke, Biographien und vieles mehr rund um das Leben dieser Künstler sollen ab 4. September im Stadthaus gezeigt werden. Die Ausstellung eröffnet Bürgermeister Dr. Kian Shahidi um 18 Uhr. Der Termin hätte kaum besser gewählt werden können, denn bereits am 4. September 1989 wurde eine Ausstellung mit Arbeiten der Künstler im Rathaus eröffnet.

„Um aber eine umfangreiche und möglichst lückenlose Ausstellung über die Lebenswerke dieser Wildeshauser anbieten zu können, benötigen wir die Hilfe der Bürger“, sagt Oeljeschläger. Er hoffe, dass ihm einige Wildeshauser nicht nur Bilder der Künstler, sondern auch Erinnerungen an ihr Leben zur Verfügung stellen können: „Ich weiß zum Beispiel, dass Arbeiten von Irmapia Bahrenburg in einigen Haushalten zu finden sind.“ Wer dem BGV etwas zur Verfügung stellen kann, sollte sich unter Tel. 04431/88444 bei Mitarbeiter Hans-Christian Krohse oder unter der Rufnummer 0178/6422850 bei Oeljeschläger melden. „Wir möchten mit der Ausstellung tief in das Leben der Künstler von damals eintauchen. Natürlich sollen alle Unterlagen, die uns zur Verfügung gestellt werden, auch hier bei uns erfasst und für die Nachwelt erhalten werden“, erzählt Oeljeschläger. Außerdem könnten Geschichten über die Künstler durchaus auch in der Jahresschrift des BGV veröffentlicht werden: „Irmapia Bahrenburg ist darin bereits verewigt. Aber es ist eben wichtig, dass wir viele Aufzeichnungen oder Hinterlassenschaften dieser Wildeshauser bekommen.“

Bereichert werden soll die Ausstellung mit Werken aktueller Wildeshauser Maler.

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