„Freunde der Diakonie Himmelsthür“ wollen Integration Behinderter fördern

Stiftung in den Startlöchern

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Die Stiftungsgründer mit dem Entwurf für einen Info-Flyer.

Wildeshausen - Nach drei Jahren intensiver Vorarbeit werden Jörg Arendt-Uhde (Regionalgeschäftsführer der Diakonie Himmelsthür) und Frank Ostertag (Volksbank Wildeshauser Geest) in diesen Tagen ihre Unterschrift unter den Gründungsvertrag der Stiftung „Freunde der Diakonie Himmelsthür Wildeshausen“ setzen.

Ziel der Stiftung ist es, die Wildeshauser Einrichtung bei der Förderung, Betreuung und Pflege von Menschen mit geistiger und seelischer Behinderung besser unterstützen zu können. Demnächst soll der Vorstand gegründet werden. Zu den Stiftungsgründern gehören Annette Ueberschär, Sabine Spieker-Lauhöfer, Helga Weller, Heidrun Goedeke, Monika Gruschke, Linda Vietor und Christoph Schneider vom Freundeskreis.

„Seit drei Jahren gab es intensive Vorarbeiten, die durch den Verzicht von Landrat Frank Eger auf den Vorsitz des Freundeskreises allerdings zeitlich verzögert wurden“, so Annette Ueberschär. Nun aber sei alles unterschriftsreif.

Die Diakonie-Stiftung ist eine Unterstiftung der Regionalstiftung Wildeshauser Geest. Dadurch muss das Stiftungskapital nur 5 000 Euro (normalerweise 25 000 Euro) betragen. Allerdings führt diese recht geringe Summe dazu, dass aus den Zinserlösen kaum Geld lockergemacht werden kann. „Wir wünschen uns in Zukunft möglichst viele Zustiftungen“, so Ueberschär. „Aber immerhin haben wir nun einen Anfang gemacht.“

Die Form der Stiftung sorgt dafür, dass Menschen die Möglichkeit haben, ihr Geld zweckgebunden einzusetzen. Sie haben dadurch die Sicherheit, dass ihr Beitrag erhalten bleibt und langfristig Erträge bringt. Ziel der Stiftung ist es, für mehr Verständnis der Öffentlichkeit für die Probleme von Menschen mit Behinderungen zu werben, Isolation abzubauen und die Integration von Behinderten in die Gesellschaft zu fördern. Zudem sollen den Bewohnern finanzielle Zuwendungen für Wünsche und Bedürfnisse gewährt werden, für die sonst kein Träger zuständig ist und die deshalb nicht erfüllt werden könnten.

Die Form der Unterstiftung der Regionalstiftung befreit den Stiftungsvorstand von der laufenden Verwaltung wie Bilanzierung und Kontoführung. „Für die fachliche Unterstützung bedanken wir uns ausdrücklich bei Frank Ostertag und Jörg Arendt-Uhde“, so Ueberschär. „Wir freuen uns, dass beide im Vorstand der Stiftung mitwirken wollen.“ Dieser wird noch in diesem Jahr gewählt. · dr

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