Hoffrogge Consulting sorgt für das richtige Warensortiment im Supermarkt

Wo steht was im Regal ?

Die Geschäftsleitung: Wilhelm Hoffrogge, Maik Amelmann und Frederike Taske (von links).
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Die Geschäftsleitung: Wilhelm Hoffrogge, Maik Amelmann und Frederike Taske (von links).

Wildeshausen - Von Joachim DeckerEinkaufen im Supermarkt oder Discounter ist eine alltägliche Sache. Wie und warum aber kommen die verschiedenen Artikel gerade an die Stelle, an der sie zu finden sind ? Ein Rad im großen Handelsgetriebe ist das Wildeshauser Unternehmen Hoffrogge Consulting, das mit seinen 28 Mitarbeitern eng mit Einzelhandel und Herstellern zusammenarbeitet, um die Angebotspalette zu optimieren und zu präsentieren.

„Wir arbeiten mit den großen Unternehmen wie Anheuser-Busch InBev, Ferrero, Unilever und Coca-Cola sowie mit dem Einzelhandel von Rewe bis zu Edeka und von der Metro bis hin zu Shell zusammen“, sagt Geschäftsführer Wilhelm Hoffrogge.

Am Beispiel Bier macht er deutlich, um was sich das Unternehmen kümmert: „Es gibt in Deutschland rund 17000 Bierartikel. Die Unternehmen kommen zu uns, um eine Lösung zu bekommen, wie es am besten ist, die Waren in den Märkten ansprechend zu präsentieren.“ Grundlagen für das Wildeshauser Unternehmen sind unter anderem Verbraucheranalysen, die von verschiedenen Instituten anhand von Befragungen und Beobachtungen erstellt werden. Hinzu kommen die vorausgegangenen Verkaufszahlen der unterschiedlichen Waren.

„Wenn wir all das haben, werden wir tätig. Wir sind immer bestrebt, das Warengeschäft zu optimieren, damit der Verbraucher die passenden Artikel vorfinden. Das richtige Produkt, am richtigen Ort richtig in Szene setzen, lautet unsere Devise“, sagt Hoffrogge. Die Umsetzung erfolge stets in enger Kooperation mit dem Einzelhandel und den Herstellern.

Liegen „Hoffrogge Consulting“ die Unterlagen vor, kommt die selbst geschriebene Software zum Einsatz. „Rund die Hälfte unserer Mitarbeiter ist damit beschäftigt, Programme zu schreiben, damit wir indiviuell für die verschiedenen Standorte der Einzelhändler die Sortimente zusammenstellen können.“ All das sei Teamsache und könne nur funktionieren, wenn alle an einem Strick ziehen, um die Sachverhalte umzusetzen: „Die sind sehr komplex und bilden immer wieder eine Herausforderung. Daher stecken wir auch etwa ein Drittel unserer Zeit in Weiterentwicklung.“

Bei diesen Worten zeigt er auf ein großes Foto mit Symbolcharakter. Es zeigt alle Mitarbeiter während eines Segeltörns. Allesamt ziehen einem Tau, um die Segel zu hissen. Mit der Software entwickeln die Kollegen des 12-jährigen Unternehmens schließlich Regalpläne und stellen exakt die Bestückung mit den Biersorten oder anderen Artikeln dar. „Bislang haben wir nur einzelne Kategorien, von Getränken bis hin zur Körperpflege, optimiert. Neu ist, dass wir ganze Märkte planen. Ein gutes Warengruppen-Management ist sehr wichtig. Es herrscht ein großer Verdrängungswettbewerb, die großen Supermärkte müssen sich gegen die Discounter immer wieder aufs Neue zu behaupten.“

Obwohl es in Deutschland keine zweite Firma gibt, die diese Dienstleistung so erbringen kann, sieht sich Hoffrogge nur als „kleines Unternehmen, das sich ins Konzert der Großen ergänzend einbringt“. Ein Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens sei nämlich, dass es für jeden Standort individuell die Planung mit übernehmen könne.

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