Heimatverein feiert am 12. Mai die Stall-Einweihung, am 13. Mai ist Schafschur

Start mit neuem Schafkoben und Ende der Beweidung

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Die neue Tür für den Koben wird angeliefert. ·

Wildeshausen - Rund um den Schafkoben am Pestruper Gräberfeld ist zurzeit einiges los. Gestern installierte der Heimatverein die neuen Türen, und in einer Woche wird am Sonnabend die Einweihung gefeiert. Einen Tag später lädt das Niedersächsische Forstamt dann zur öffentlichen Schafschur ein.

Zuerst musste am gestrigen Mittag aber erst einmal der Schutt aus dem Koben entfernt werden. Das gelang mit Hilfe eines Radladers, der exakt durch die Tür passte. Unterdessen wurden die schweren Eichentüren angeliefert, die den nötigen Schutz geben sollen, wenn sich endlich wieder Schafe im Stall befinden. Nach wenigen Stunden waren die Arbeiten abgeschlossen.

Am Sonnabend, 12. Mai, bittet der Heimatverein Düngstrup um 18 Uhr zu einem ökumenischen Heidegottesdienst auf plattdeutsch. Die musikalische Begleitung übernimmt das Jagdhornbläsercorps Wildeshausen. Danach wird der Einweihungskranz der Pestruper Nachbarschaft erwartet. „Nach einem kurzen öffentlichen Teil soll dann ein gemütliches Beisammensein bei hoffentlich gutem Wetter in dieser einmaligen Atmosphäre stattfinden“, so Hergen Stolle, Vorsitzender des Heimatvereins Düngstrup.

Einen Tag später kann jeder in der Zeit von 10 bis 17 Uhr miterleben, wie die langhaarigen Moorschnucken vom professionellen Schafscherer „entkleidet“ werden.

Die Schafschur wird in diesem Jahr wieder mit Informationsständen vom Forstamt und vom Schäferhof Teerling begleitet. Dazu gibt es Moorschnuckenbratwurst vom Grill und Butterkuchen, den die benachbarte Familie Schomburg frisch gebacken aus dem Steinofen anbietet. Neu ist das Angebot von Hundetrainer Charly Binger, der auf einem kleinen Parcours mit seinen Schülern unter anderem Hundegehorsam zeigen wird und allen interessierte Hundehaltern an diesem Tag für Fragen und Ratschläge zur Verfügung steht.

Revierförster Heiner Brüning aus Barnstorf freut sich besonders auf die Schafschur. „Durch den Wiederaufbau des Schafstalles sind wir in diesem Jahr in der glücklichen Lage, die gute Zusammenarbeit mit dem Heimatverein, der Naturschutzbehörde und dem Schäferhof fortsetzen zu können. Bei kaltem Wetter haben die geschorenen Schafe wieder ein Dach über dem Kopf.“

Die diesjährige Frühjahrsbeweidung der Heidefläche des Pestruper Gräberfeldes geht mit der Schafschur zu Ende. Zweimal im Jahr werden die Moorschnucken des Hofes Teerling auf das 39 Hektar große Gräberfeld getrieben. Die Maßnahme läuft bereits im sechsten Jahr. · dr

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