Michael Cording siegte vorzeitig bei „Schlag den Rat“

„Staatsempfang“ für Knetens König

Auch ein Geschenk bekam König Michael Cording noch von Bürgermeister Volker Bernasko – für das Erringen des Schäferdiploms während der Spiele. „Bremen Vier“-Reporterin Annika Wagner nahm alles auf.

Grossenkneten - (ck) · Wenn sich Großenknetens Bürgermeister Volker Bernasko seine Amtskette umschwingt, Schnittchen, Saft und Sekt ordert und den roten Teppich vor dem Rathaus ausrollen lässt, dann weiß der normale Bürger: Jetzt aber Obacht – großer Besuch kündigt sich an!

Und tatsächlich rollte gestern eine nicht mehr enden wollende Stretch-Limousine vor das Verwaltungsgebäude. Daraus entstiegen Michael Cording als vorzeitiger Sieger des fast eine Woche lang ausgetragenen Spiels „Schlag den Rat“ von „Radio Bremen Vier“ und seine Freundin Jana. Am Donnerstag hatte sich der Bisseler im Rasenmäher-Rennen gegen Ratsmitglied Arne Koopmann durchgesetzt, damit eine weitere Disziplin gewonnen und gewürfelt: Er warf eine Drei und lag damit vor dem eigentlich gestrigen letzten Tag uneinholbar vorn – mit 19:6.

Und nach dem Motto „Ehre, wem Ehre gebührt“ hatte Bernasko einen „Staatsempfang“ organisiert. „Eure Hoheit, ich habe lange Zeit die Analen der Gemeinde Großenkneten studiert, aber einen Hinweis auf ein gekröntes Haupt konnte ich nicht finden“, berichtete der Bürgermeister – und proklamierte den 25-Jährigen prompt zu König Michael I. von Großenkneten. Bernasko erinnerte an die vergangenen Tage und die äußerst hart, ja, zuweilen verbissen geführten Duelle gegen die „Blüte meines Rates“ – damit meinte er die vier auserwählten „Senatoren“ Petra Spille-Kloft, Thorsten Schmidtke, Lothar Zidek und Arne Koopmann. Koopmann wiederum musste zwischen Dienstag und Donnerstag gleich dreimal gegen den späteren Gesamtsieger antreten und sicherte dem Quartett dabei die einzigen sechs Punkte. „Michael hat keine Schwächen gezeigt – außer vielleicht beim Erkennen der Jagdhornsignale“, erkannte Koopmann die Gesamtleistung des Herausforderers an.

„Den Unterlegenen sei versichert, dass auch ihre Leistungen meine Anerkennung finden, obwohl ich es bedauere, dass die Verlierer ausgerechnet aus dem Kreise meiner Berater kommen“, unterstrich „Gemeindestatthalter“ Bernasko. „Hierüber wird noch zu einem späteren Zeitpunkt zu reden sein…“

Aber nein – die Duelle verliefen weder verbissen noch hart, sondern immer freundschaftlich-fair. Und auch Thorsten Schmidtke zog den Hut vor der neuen Hoheit: „Michael war omnipräsent und hat überzeugt.“

Dieses Miteinander imponierte Spielleiter Wolfgang Loock: „Die Leute waren witzig. Mir hat die Woche viel Spaß bereitet – und ich bin ein bisschen traurig, dass es jetzt nicht mehr zum letzten Spiel kommt.“

Das wäre ein Elfmeterschießen auf dem Sportplatz des TSV Großenkneten gewesen. So aber durften sich alle entspannt im Rathaus-Foyer an Häppchen laben. Denn wie Bernasko vermutet hatte: Die weite Anreise aus Bissel ins Zentrum der Gemeinde hatte König Michael doch sehr angestrengt…

Erstmals nach bereits fünf von „Bremen Vier“ bereisten Städten und Gemeinden setzte sich nun vorzeitig ein Herausforderer durch.

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