Missions-Basar der katholischen Frauengemeinschaft bietet Vielfalt für jeden Geschmack / Noch heute geöffnet

Spitzendecken, Schmuck und Süßes

Viel zu sehen und zu erstehen gab es gestern während des Basars im Waltberthaus. Noch heute haben die Stände geöffnet.

Wildeshausen - (ck) · Selbst im heißesten Hochsommer denken sie schon an Weihnachten – und häkeln, nähen, basteln oder schnitzen auf der Terrasse. Monatelang arbeiten zwölf bis 14 Frauen aus der katholischen Kirchengemeinde St. Peter auf den Missions-Basar hin, der rechtzeitig vor dem Fest den Besuchermassen im Wildeshauser Waltberthaus pure Vielfalt bieten soll. Auch andere Gruppen und einzelne Künstler aus der Gemeinde hatten diesmal wieder Geschenkideen, Nützliches und Dekoratives zu bieten, als gestern Morgen der Basar begann. Noch heute Nachmittag hat der Markt geöffnet – zwischen 15 und 17 Uhr.

Alle zwei Wochen trafen sich die Aktiven zu Besprechungen für diesen Basar, dessen Erlös zwei Ordensschwestern im südafrikanischen Pretoria und im afrikanischen Staat Malawi zugute kommt. Zu Hause werkeln sie dann an den Waren.

Gestern strömten die ersten Gäste schon kurz nach dem Hochamt in der benachbarten Kirche ins Waltberthaus, um sich die filigran gefertigten Spitzendecken, Adventsgestecke, Karten und Kerzen zu sichern. Kein Wunder, denn Pfarrer Holger Kintzinger hatte zum Ende des Gottesdienstes mit Abendmahl mächtig die Werbetrommel gerührt: „Wer ein Weihnachtsgeschenk sucht, wird dort bestimmt fündig – und Mittag essen gibt es auch.“ So ließen es sich viele bei heißer Hühnersuppe und bereits früh mit leckerem Kuchen gut gehen.

Den „stillen Helfern aus dem Hintergrund“ dankte Maria Kramer vom katholischen Frauenkreis ganz besonders. Sie hatten beeindruckende 35 Torten in allen Geschmacksrichtungen gebacken und sie fürs Büfett gespendet.

Die süßen Speisen gab's auch zum Mitnehmen – ebenso wie Marmeladen und Kekse als Mitbringsel. Direkt neben dem Eingang hatten Henrik Bock und Lukas Tepe „Posten“ bezogen: Die beiden Jungen der katholischen Jugendgruppe verkauften hölzerne Weihnachtswichtel. „Das Geschäft läuft gut“, zog Lukas ein positives Zwischenfazit. Darauf hatten sich die kreativen Köpfe im Vorfeld aber eingestellt und während der Gruppenstunden reichlich gesägt und bemalt. „Im vergangenen Jahr waren wir schon einmal dabei“, berichtete Henrik aus entsprechender Erfahrung.

Insgesamt läuft dieser Basar jedoch schon seit fast 30 Jahren überaus erfolgreich – und bietet immer etwas Neues. Diesmal zum Beispiel zog eine große Auswahl an Schmuck die Blicke auf sich – direkt neben der süßen Puppenbekleidung für alle Größen, die schon lange als Renner gilt.

„Wir bekommen jede Menge Unterstützung aus der Kirchengemeinde“, freute sich Mechthild Bramlage vom Kirchenkreis. Der Zuspruch der „Schaulustigen“ und das Klingeln der Kassen entschädigten alle für die Vorbereitungen.

Das heißt jedoch nicht, dass die fleißigen Handarbeiterinnen keine Ware mehr „auf Lager“ haben: Wer den gestrigen ersten Basar-Tag verpasst hat, findet heute Nachmittag noch genügend Auswahl vor.

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