St.-Peter-Gemeinde verabschiedet Uhl

Sheriff des Kirchplatzes in Pension

Mit Gesang und Tanz nahmen die Kinder Abschied von Waltraut und Manfred Uhl.

Wildeshausen - Von Martin Siemer· Unbekümmert stürmte der Kinderchor der St.-Peter-Gemeinde am Sonntagmittag auf Waltraut und Manfred Uhl zu und nahm das Küsterehepaar in seine Mitte. Mit einem Empfang im Waltberthaus verabschiedete die Kirchengemeinde das Ehepaar nach 15 Jahren aus dem Küsteramt.

Die kleinen Chorsänger setzten mit ihren geschminkten Gesichtern und den farbigen Kostümen einen bunten Farbtupfer während der Feierstunde, an der unter anderem auch der ehemalige Pfarrer Heinz Holtmann teilnahm. Auch die Familie des Ehepaares Uhl hatte sich im Saal des Waltberthauses versammelt. Der Kinderchor sang unter anderem ein Lied, das Uhls Enkelin Janina gedichtet hatte.

Pfarrer Holger Kintzinger würdigte das große Engagement, das Manfred und Waltraut Uhl über ihren Küsterdienst hinaus in der Gemeinde eingebracht hätten. „Die Freude an Gott ist unser Stärke“, zitierte Kintzinger aus dem Buch Nehemia und beantwortete damit auch gleich die Frage „Warum machen die das ?“.

Uhls hätten eindrucksvoll gezeigt, wozu ehrenamtliche Gemeindemitglieder bereit seien.

„Manfred und Waltraut Uhl haben als Küsterehepaar in der Freude Gottes gewirkt“, betonte Kintzinger.

Neben seinem Küsteramt gehörte Manfred Uhl 22 Jahre lang dem Pfarrgemeinderat St.-Peter an, singt ebenso lange im Kirchenchor mit und betreut seit 1992 mit viel Engagement die Sternsinger der Gemeinde. „Als Kirchenplatzsheriff hast du immer auch für Ordnung gesorgt“, scherzte Holger Kintzinger. Uhls Ehefrau Wal-traut engagiert sich bereits seit 30 Jahren in der St.-Peter-Gemeinde, unter anderem als Lektorin.

Gemeinsam mit der Vorsitzenden des Seelsorgerates der St.-Peter-Gemeinde, Maria Wübbeler, überreichte Kintzinger ein Gemälde der Kirche, in der Manfred Uhl 15 Jahre als Küster gewirkt hatte. Gemalt hat das Bild Ludger Kintzinger, Bruder des katholischen Pfarrers. „Wenn man hört, wofür Sie sich alles eingesetzt haben, hoffe ich, dass Sie nicht alles aufgeben“, sagte Maria Wübbeler in Richtung des Ehepaares Uhl.

Viele Gemeindemitglieder nutzten den Empfang im Waltberthaus, sich persönlich von Manfred und Wal-traut Uhl zu verabschieden.

Zuvor hatte sich die Gemeinde schon während des Hochamts in der St.-Peter-Kirche vom Küsterehepaar Uhl verabschiedet.

Seit Anfang des Jahres wird der Küsterdienst in der Pfarrgemeinde von Hartmut Huntemann wahrgenommen. Er hatte sich, mit Unterstützung von Manfred Uhl, in den vergangenen drei Monaten in das anspruchsvolle Amt eingearbeitet.

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